Theater Wolfsburg

Die Opferung von Gorge Mastromas

Schauspiel von Dennis Kelly

Gorge, trotz echter Bemühungen nicht der Beliebteste, steht am Ende seines Lebens als einer der profitorientiertesten Global Player an der Spitze der Macht. Wie kommt es dazu? Anfang 30 steht Gorge am Scheideweg: Will er in Zukunft zu den Verlierern oder zu den Gewinnern zählen? Eine knallharte Geschäftsfrau verrät ihm die drei Goldenen Regeln, mit denen man Karriere macht: 1. Wenn du etwas willst, nimm es dir. 2. Um dir alles zu nehmen, brauchst du nichts weiter als zu lügen. 3. Rechne immer damit aufzufliegen und bereue nichts, niemals, nie.

Welche Opfer Gorge auf dem Weg nach ganz oben (und über Leichen) bringen muss – davon erzählt Kellys raffiniert gebautes Stück mit dem alttestamentarisch anmutenden Titel. Auf den ersten Blick kommt es komödienleicht daher, erörtert aber wie nebenbei Themen von aktueller und sozialer Sprengkraft – nur um die unvermeidlichen Konflikte am Ende dafür umso bühnenwirksamer und schockierender zuzuspitzen. Ein Theaterabend, so aufregend wie eine gute Kriminalgeschichte, so ausgefeilt wie ein Psychodrama und so spritzig-funkelnd wie eine böse Komödie.

mit Markus Knüfken, Julian Mehne, Jörg Seyer, Marsha Zimmermann, Christian Meyer
Inszenierung: Peter Lotschak

Für dieses Stück bieten wir Ihnen ein Einführung durch den Schauspieler Christian Meyer um 18.45 Uhr in der Cafeteria an!

Pressestimmen 

„Die Opferung des Gorge Mastromas“ ist ein Werk, das hinter den schönen Schein des Reichtums blickt und schonungslos die innere Leere der Gierigen aufdeckt. Unter Peter Lotschaks Regie lässt die bestens aufeinander eingespielte und mit Herzblut agierende Darstellerriege eine (…) Szenerie entstehen, die nachdenklich stimmt (…). (…) Die Regie (…) gibt den Zuschauern damit etwas zum Nachdenken nach Hause – über ein Leben voller Gier, Lüge und Manipulation. (Johann Frischholz, Amberger Zeitung/Oberpfalznetz, 13.10.2015)

„Die fünf Schauspieler (…) schaffen es so geschickt und reibungslos die Charaktere zu wechseln, dass man das Gefühl bekommt, eine große Schauspielertruppe hätte hinter der Bühne auf ihren Einsatz gewartet. Der wahrscheinlich aufwendigste Charakter ist der von Gorge Mastromas, gespielt von Julian Mehne. Er schafft es von einem unscheinbaren Bürger zu einem gefühlskalten (…) Geldhai zu mutieren. Beide Rollen spielt er so überzeugend, dass man ihn sich (…) gar nicht mehr anders vorstellen kann. (…) Die Inszenierung war kurzweilig, unterhaltsam und zugleich kritisch und nachdenklich stimmend.“
(Martin Hannig, Badische Zeitung, 19.11.2015)

Das EURO-STUDIO Landgraf als Produzent hat ein ideales Ensemble zusammengestellt. Julian Mehne wandelt sich überzeugend vom verklemmten Verlierer zum skrupellosen Monster. (…) Wer nicht im Theater gesessen ist, hat eine hervorragende Vorstellung verpasst. (Prisca Rotzler-Köhli, Berner Zeitung, 23.11.2015)

Anspruchvolles, aufrüttelndes Theater
Hoch emotional, so genial wie zutiefst abstoßend vollzog sich vor den Augen des faszinierten Publikums die dramatische innere Wandlung eines Menschen. (…) Vor reduziertem Bühnenbild, ausdrucksstarkem Lichtkonzept (Rolf Spahn) und in teils mehreren Rollen agieren hervorragende und bekannte Schauspieler. (Felicitas Gloyer, Flensburger Tageblatt, 7.11.2015)

Hochspannung
Schauspiel, das (…) unter die Haut geht und fasziniert. (…) Minimalismus ist das Erfolgsrezept der Inszenierung: mit wenigen Mitteln wird maximale Wirkung erzielt. (…) Der vorzügliche Julian Mehne spielt den ‚unmoralischen Übermenschen’ als sanften, fast scheuen Unhold (…). Sehr starke Szenen hat auch Marsha Zimmermann als Ehefrau Luisa. (Christoph A. Brandner, Fuldaer Zeitung, 20.11.2015)

Mit schwarzem, englischen Humor schafft es Autor Dennis Kelly, dem Neoliberalismus einen Spiegel vorzuhalten. Regisseur Peter Lotschak gelang es, diese Stimmung perfekt (.) zu erwecken. (jol, Gelnhäuser Neue Zeitung, 29.10.2015)

Julian Mehne gelingt mit der Darstellung des Gorge die charakterliche Wandlung vom Nobody und Jedermann zum eiskalten Wrack (…). (…) Wunderbar: Marsha Zimmermann in den Rollen einer habgierigen Geschäftspartnerin und der verzweifelten Geliebten (…). Jörg Seyer (…) glänzt in der Rolle des Chefs (…). (…) Dem hohen Anspruch des Dramas (…), hervorragend inszeniert von Regisseur Peter Lotschak, werden die Darsteller mit ihrer schauspielerischen Leistung gerecht. (kwo, Gelnhäuser Tageblatt, 28.10.2015)

Euro-Studio Landgraf, Titisee- Neustadt

Bildnachweis: Szenenfoto: Jürgen Frahm; Foto Knüfken: Holger Roschlaub; Foto Mehne: Nachlass Wilfried Böing; Foto Zimmermann: Thomas Leidig; Foto Meyer: Ute Vile

Termine Spielort Karten
Di 10.04.2018
um 19.30 Uhr
bis ca. 21.30 Uhr
» ics Großes Haus

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