Theater Wolfsburg

Vierundzwanzig Stunden im Leben einer Frau

Schauspiel von Eric-Emmanuel Schmitt nach Stefan Zweig Deutsche Erstaufführung

Ein einfühlsames Stück über Sehnsüchte und große Gefühle: Celia wird in einem Casino in Monte Carlo Zeugin des Suizids eines jungen Mannes und fühlt sich in eine Situation vor zwei Jahren versetzt, die ihr Leben veränderte: Damals lernte sie, verwitwet und Mutter zweier erwachsener Söhne, im selben Casino den 18 Jahre jüngeren Matteo kennen und lieben. In den wenigen Stunden ihres Beisammenseins vergaß sie ihre Einsamkeit und entdeckte, dass sie immer noch zu Gefühlen, Sehnsüchten und wahrer Liebe fähig ist. Matteo allerdings verspielte in ihrem Beisein all sein Geld und sah danach nur den Ausweg, sich das Leben zu nehmen. Celia wollte ihn vor sich selber retten und half ihm aus, damit er ein neues Leben anfangen konnte. Doch der junge Mann erlag erneut seiner Sucht.

Éric-Emmanuel Schmitt bearbeitete behutsam den weltberühmten Text Stefan Zweigs, der als Meister der psychologischen Novelle gilt und dessen Todestag sich 2017 zum 75. Mal jährt. Schmitt versetzte die Novelle vom Ende des 19. Jahrhunderts in die 60er Jahre und lud sie mit neuer Spannung auf.

mit Cornelia Heilmann
Inszenierung: Wolf E. Rahlfs



Badische Landesbühne Bruchsal

Bildnachweis: Sonja Ramm

Termine Spielort Karten
Do 19.10.2017
um 20.00 Uhr
bis ca. 21.10 Uhr
» ics Hinterbühne

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