Theater Wolfsburg

Der Mentor

Komödie von Daniel Kehlmann

Achtung: Besetzungsänderung!

Leider hat sich Volker Lechtenbrink nach einem operativen Eingriff im November 2017 noch nicht gänzlich erholt und muss sich schonen. Er bedauert es sehr, aus diesem Grunde die Tournee „Der Mentor“ nicht spielen zu können. Wir freuen uns, dass für ihn Achim Wolff die Rolle des Benjamin Rubins übernehmen und im Scharoun Theater zu Gast sein wird.

Benjamin Rubin, 65 Jahre alt, ist durch sein frühes Theaterstück „Der lange Weg“ zum Literaturstar geworden. Seit vierzig Jahren hat er nichts Vergleichbares zustande gebracht. Martin Wegner, aufstrebender Jungdramatiker, ist hingegen die hoffnungsvolle „Stimme einer Generation“, wie ihm ein Online-Magazin bescheinigt. Durch das Mentor-Projekt einer Kulturstiftung treffen die beiden nun aufeinander: Rubin soll Wegners neues Stück „Namenlos“ betreuen. Eingelassen haben sich die beiden auf das einwöchige Experiment nur des Geldes wegen – und so sitzen sie nun zusammen in einer abgeschiedenen Villa auf dem Land, umgeben von einem Tümpel voller Frösche, Martins attraktiver Frau Gina und dem fürsorglichen Herrn Wangenroth von der Kulturstiftung, der eigentlich selbst lieber Künstler wäre ... Bald eskaliert der literarische Gedankenaustausch zum Hahnenkampf zweier Egomanen, die einander nichts schuldig bleiben.

Daniel Kehlmann wirft in seinem Stück einen tiefen Blick in die Seelen zweier Besessener und zündet „Blitze aus Pointengewittern“. (FAZ)

mit Achim Wolff, Andreas Christ, Anja Boche und Oliver Dupont
Inszenierung: Folke Braband

Hier können Sie sich bereits ein Video zur Inszenierung ansehen >>

Achim Wolff

... wurde in Berlin geboren und studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Nach dem Studium gab er häufig den jugendlichen Liebhaber, wie z.B. den Romeo. Mit dem Älterwerden änderten sich die Rollen: Mephisto, Egmont, Malvolio u.v.a. Quedlinburg, Greifswald und Brandenburg waren Theaterstationen. Seine Ader für die leichte Muse brachte ihn 1983 zurück nach Berlin, an die beliebte Boulevardbühne „Das EI“ am Friedrichstadt-palast. Nebenbei arbeitete er auch als Regisseur an verschiedenen Theatern und beim Deutschen Fernseh-funk. Nachdem 1992 „Das EI“ vom Senat „in die Pfanne gehauen“ wurde, war er als freier Schauspieler und Regisseur tätig.
Im Fernsehen sah man ihn u.a. in „Ach du fröhliche“ mit Harald Juhnke und „Ich liebe eine Hure“ mit Uwe Bohm. Serienfans kennen ihn als Rudi Reschke aus „Salto Postale“, „Salto Kommunale“ und „Salto Speziale“ mit Wolfgang Stumph. 2003 war er einer der fünf liebenswürdigen Alten in „Alt & durchgeknallt“, „Bei Krömers“ der Opa Krömer und alle Jahre wieder gab er in der „Beutolomäus“-Serie des KI.KA den Weihnachtsmann. Zudem wirkte er in zahlreichen Serien wie „In aller Freundschaft“, „Der letzte Zeuge“, „Polizeiruf 110“, „Notruf Hafenkante“, „SOKO Wismar“ etc. mit.
Am Renaissance-Theater, Theater und Komödie am Kurfürstendamm, Komödie Winterhuder Fährhaus Hamburg, Komödie Dresden, Hans Otto Theater Potsdam und der Komödie im Bayerischen Hof in München war und ist er häufig zu Gast.
Renate Krößner war seine Partnerin in „Die Kaktusblüte“, mit Horst Naumann und Brigitte Grothum stand er in „Bank in der Sonne“ auf der Bühne. Er tourte als „Kaiser vom Alexanderplatz“ durch Deutschland. In „Mögliche Begegnung“ spielte er Georg Friedrich Händel. Zum 100-jährigen Jubiläum des Harzer Bergtheaters in Thale gab er 2003 den „Hauptmann von Köpenick“. 2006 war er der Baron von Münchhausen in der Kinderrevue am Friedrichstadtpalast. 2010 sah man ihn als Professor Unrat in der Theaterrevue „Der blaue Engel“ im Leipziger Spiegelzelt. Am Hans Otto Theater Potsdam hat er „Marlene“ von Pam Gems, „Heute abend - Lola Blau“ von Georg Kreißler und die selbst entworfene Hommage für Hildegard Knef „Ich bin den weiten Weg gegangen“ inszeniert.
Er spielte am Theater Kurfürstendamm u.a. mit Anita Kupsch und Wolfgang Spier in „Geschichten von Mama und Papa“, in der schwarzhumorigen Komödie „Fisch zu viert“, in über 1300 Vorstellungen von „Pension Schöller“ als Philipp Klapproth, des Weiteren gemeinsam mit Florian Martens in der Slapstick-Komödie „Das Ende vom Anfang“ und mit Judy Winter und Chariklia Baxevanos in „Spätlese“.
In den letzten Jahren bot ihm das Schlosspark Theater Berlin interessante Rollenaufgaben: „Ein Mann fürs Grobe“ mit Désirée Nick, „Geliebter Lügner“ mit Brigitte Grothum, „Vor Sonnenuntergang“ mit Dieter Hallervorden und aktuell „Honig im Kopf“, eine Produktion, mit der er auch auf Tournee unterwegs war.

Komödie am Kurfürstendamm, Berlin

Bildnachweis: Barbara Braun

Termine Spielort Karten
Di 30.01.2018
um 20.00 Uhr
bis ca. 21.45 Uhr
» ics Großes Haus

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