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Gemeinsamer Probenauftakt für „Memoria“

Wolfsburger Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit der Stadtgeschichte und dem Holocaust auseinander

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Gemeinsamer Probenauftakt für „Memoria“

Wolfsburger Schülerinnen und Schüler setzen sich intensiv mit der Stadtgeschichte und dem Holocaust auseinander

Zum gemeinsamen Probenauftakt des „Memoria“-Projektes fanden sich rund 120 Schüler und Schülerinnen auf Einladung in den Räumen der Historische Kommunikation von Volkswagen ein. Es war das erste Aufeinandertreffen von fünf der sieben beteiligten Schulen des „Memoria-Projekts“ - ein Erinnerungsprojekt, das vom Theaterring Wolfsburg in enger Kooperation mit dem Scharoun Theater Wolfsburg veranstaltet wird. Weitere Partner sind der Internationale Freundeskreis, die IG Metall, die Stadt Wolfsburg, das Bildungshaus Medienzentrum Wolfsburg, die Italienische Konsularagentur sowie die WMG.

Das Projekt „Memoria“ wurde von dem israelischen Künstler Eyal Lerner ins Leben gerufen, der schon jahrzehntelang in Italien lebt und arbeitet. Es ist eine lebendige Erinnerung an die jüdische Kultur heute und vor dem Hintergrund des Holocaust während der Nazi-Zeit. Lerner hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit jungen Menschen gemeinsam eine künstlerische Auseinandersetzung zu diesem Thema zu gestalten und passt sein Konzept auf die Stadtgeschichte Wolfsburgs an.

Im Vorfeld bereits hatten sich Klassen einiger Wolfsburger Schulen entschlossen, Teil dieses wichtigen Projektes zu werden, und sie kamen gut vorbereitet zum Treffen.

Still wurde es, als Eyal Lerner begann, Blockflöte zu spielen. Virtuos und gleichzeitig intim, stimmte er alle auf den Probentag ein. Was darauf folgte, war beeindruckend. Trotz vieler verschiedener Meinungen, Wünsche und Anregungen schaffte Eyal Lerner eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre, in der die jungen Teilnehmer ihre bisherigen Ergebnisse präsentieren konnten. Geübt leitete der gebürtige Israeli die einzelnen Proben, feilte, überarbeitete, und korrigierte die Szenen. Der Tag war für alle anstrengend, aber vor allem bereichernd. So mancher setzte sich hier zum ersten Mal künstlerisch mit einem historischen Thema auseinander. Hoch emotionale Momente blieben nicht aus. Doch allen Themen wie Zwangsarbeit, Holocaust und Antisemitismus zum Trotz, steht „Memoria“ für eine lebendige Erinnerungskultur und eine offene, tolerante Gesellschaft.

Das Ergebnis der Projektarbeit „Memoria“, die bis ins neue Jahre an verschiedenen Schulen fortgeführt wir, ist am Dienstag, 28. Januar (19 Uhr) und am Mittwoch, 29. Januar (10 Uhr) im Großen Haus des Scharoun Theater Wolfsburg zu sehen. Eintrittskarten sind unentgeltlich an der Theaterkasse erhältlich.

Das Projekt „Memoria“ wird vom Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ gefördert.

(Foto: Theater Wolfsburg/B. Upadek)

Karteninfo

Verehrte Theaterbesucher,

der Kartenfreiverkauf sowie der Online-Kartenverkauf startet ab Dienstag, 13. August 2019!

Karten können Sie dann online bestellen sowie in unserer Theaterkasse, Porschestraße 41D von Di bis Fr von 10-18 Uhr und Samstag von 10-14 Uhr erhalten.

Richten Sie Ihre Kartenwünsche bitte an karten@theater.wolfsburg.de oder telefonisch an 05361 2673-38.