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Kampagne "Land unter" ist gestartet

Kampagne, die auf die aktuellen Nöte des Theaters im ländlichen Raum in Deutschland hinweist

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Kampagne "Land unter" ist gestartet

Kampagne, die auf die aktuellen Nöte des Theaters im ländlichen Raum in Deutschland hinweist

Ein ausführlicher Artikel zu "Land Unter" erscheint im kommenden INTHEGA-eigenen Kultur-Journal 2/2020, den wir Ihnen hier bereits veröffentlichen dürfen:

„Land Unter“ - so lautet der Titel einer Kampagne, die auf die aktuellen Nöte des Theaters im ländlichen Raum in Deutschland hinweist und von vielen Seiten gemeinschaftlich getragen und unterstützt wird. Initiiert wurde sie vom Bundesverband Schauspiel (BFFS) und auf Bitte des Deutschen Bühnenvereins – vertreten durch die Gruppe der Landesbühnen und Privattheater – wurde die INTHEGA auf Grund des zentralen Inhaltes (“Theater im ländlichen Raum”) naturgemäß ein weiterer Akteur dieser Kampagne.

Der Bundesverband Schauspiel (BFFS) vertritt berufsständische und gewerkschaftliche Interessen der Schauspielerinnen und Schauspieler in Deutschland. Er will die kulturellen, gesellschaftlichen, politischen, rechtlichen, tariflichen und sozialen Rahmen bedingungen verbessern. Über 3.500 Mit glieder zählt der BFFS inzwischen und ist damit in Deutschland der mitgliederstärkste Berufsverband der deutschen Kino- und Fernsehlandschaft und die größte Schauspielerorganisation. Der Bundesverband Schauspiel pflegt eine enge Vernetzung mit Politik, Sendern, Behörden, Filmgesellschaften sowie Theatereinrichtungen und anderen Verbänden bzw. Gewerkschaften.

Auf Vorschlag der INTHEGA wurden neben den Landesbühnen auch die Interessengemeinschaft Tourneetheater (IG) und Die Theaterinitiative (T.I.) beteiligt. Dazu Präsidentin Dorothee Starke: „Wir freuen uns über diese wichtige Initiative im öffentlich-politischen Raum. Uns ist neben dem eigenen Engagement auch die Beteiligung auf Seiten der Anbieter wichtig, wir sehen dieses Zeichen bewusst als “Schulterschluss” in einer für alle Seiten schwierigen Zeit.“ (Bernward Tuchmann)

Statements der Anbieter

„Soll Deutschland in der Fläche nicht zur kulturellen Wüste werden, muss schnell gehandelt werden. Ein Theater ohne Ensemble kann nicht nach dem Ende der Schließung einfach weitermachen – die Spielplangestaltung ist abhängig vom Angebot der Produzenten. Aufgrund der Krise stehen diese schon jetzt vielfach am finanziellen Abgrund, da sie lange Vorlaufzeiten und Kosten tragen. Kein Unternehmen kann monatelang abwarten, wann die Spielstätten sich wieder in der Lage sehen, Gastspiele zu ermöglichen. Um die nötige Sicherheit zu bekommen, müssen Veranstalter als Partner der Produzenten finanzielle Mittel erhalten, dazu sind Zuwendungen der öffentlichen Hand unabdingbar. Da die Abnehmer und die Anbieter vom Theater in der Fläche aufeinander angewiesen sind, ist auch die gemeinsame Initiative „Land Unter“ unbedingt notwendig.“ (Roland Voges, Sprecher der IG Tourneetheater)

„Alle Bürger und Bürgerinnen haben das Recht auf kulturelle Grundversorgung und Partizipation. Und das ist gut so! Das Landestheater - ganz im wörtlichen Sinne, näm lich wie im ausgehenden Mittelalter, - ist ein Theater, das wirklich über Land zieht. Es übernimmt die wichtige Funktion, dass das Bewusstsein für das Medium „Theater“ nicht zum Erliegen kommt. Und das ge rade dort, wo es nicht so leicht ist: in unzähligen kleineren Städten und Gemeinden, die kein Theater haben mit einem festen Schauspiel-Ensemble. Das Landestheater versteht sich daher als theatraler Grundversorger und demokratisiert dabei gleich die Theaterkunst. Und daher ist es unverzichtbar. Kurzum: Was soll das Landestheater? Spielen! – Und zur Funktion? Es ist wie bei aller Kunst, man wird mehr im Kopf.“ (Thorsten Weckherlin, Sprecher Landesbühnengruppe)

„In der Krise zeigt sich: wer überleben will, muss zusammen kämpfen. Betonung auf zu sammen. Als einzelne Rufer in der Wüste werden wir nicht gehört. Wir wollen Aufmerksamkeit, Öffentlichkeit. Wir müssen uns bemerkbar machen. Nur wenn es uns gelingt, auf das “Theater unterwegs” auf merksam zu machen, auf die kulturelle Grundversorgung von Millionen Menschen abseits der Metropolen, haben wir eine Chance.“ (Stefan Zimmermann, Die Theaterinitiative)

Karteninfo

Verehrte Theaterbesucher,

der Kartenfreiverkauf sowie der Online-Kartenverkauf startet ab Dienstag, 25. August 2020!

Karten können Sie dann online bestellen sowie in unserer Theaterkasse, Porschestraße 41D von Di bis Fr von 10-18 Uhr und Samstag von 10-14 Uhr erhalten.

Richten Sie Ihre Kartenwünsche bitte an karten@theater.wolfsburg.de oder telefonisch an 05361 2673-38.