Newsletter April 2019

Aktuelle Veranstaltungen und Termine

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Scharoun Theater Wolfsburg!

Während sich der Frühling deutlich bemerkbar macht, die Tage wieder länger werden und das Osterfest vor der Tür steht, arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters auf Hochtouren am neuen Spielzeitheft 2019/2020.

Und noch stehen weiterhin viele unterschiedliche Inszenierungen auf unserer schönen Theaterbühne. Mit diesem Newsletter möchten wir Sie auf drei spannende Vorstellungen aufmerksam machen.

Und natürlich können Sie auch wieder an unserem Gewinnspiel teilnehmen und 10 x 2 Freikarten gewinnen, diesmal für Verdis Oper "Luisa Miller".

Wir sehen uns im Theater!

Ihr Team des Scharoun Theater Wolfsburg


Ein Singspiel über das Leben auf einer Hühnerfarm und die Kraft von Träumen, ab 6 Jahren

Die Hühneroper

Das kleine Hühnchen lebt mit 3.333 erwachsenen Legehennen auf dem Eierhof, einer Hühnerfarm mit äußerst beengten Verhältnissen und sehr unangenehmen Bedingungen. In den Augen der Alten hat Hühnchen (Rasmus Max Wirth) zu viele Flausen im Kopf. Denn es träumt von der Freiheit, vom Fliegen und davon goldene Eier legen, wenn es groß ist. Eines Tages gräbt sich Hühnchen ein Loch ins Freie und entdeckt zum ersten Mal die Welt.
Jenseits der Betonwände gilt es herrlich grüne Wiesen, einen fantastisch blauen Himmel und lebendige Regenwürmer zu entdecken. Hühnchens Erlebnisse in der Natur verleiten nun auch die alten Hühner zum Ausbruch. Allerdings sorgt die Angst vor dem fiesen Verwalter (Guylaine Hemmer) und die Furcht vor Füchsen dafür, dass abends alle wieder in ihr ‚Gefängnis’ zurückkehren. Der Traum einer artgerechten Tierhaltung lässt das Federvieh aber nicht mehr los, und sie beginnen ihr Hühnerleben in die eigene Kralle zu nehmen.

Musikalisch entwickelt sich die thematisch topaktuelle Inszenierung zu einem ebenso spannenden wie spaßigen Singspiel mit zahlreichen Solo- und Ensemblenummern. Theaterleiter Thomas Sutter hat dazu eine Vielzahl von Liedern inklusive einer Gacker-Arie geschrieben, die von Sinem Altan als musikalischer Leiterin variantenreich in die Handlung eingebettet werden. Für den musikalischen Feinschmecker werden mit Kontrabass, Mandole, Quintfidel und indischem Harmonium außergewöhnliche Klangfarben serviert.

Das Theaterstück beruht auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Hanna Johansen aus dem Jahr 2004. Die Theaterfassung stammt aus der Feder von Thomas Sutter. In der Regie von Göksen Güntel entstehen Szenen, die den Zuschauer schnell in ihren Bann ziehen. Das von Jochen G. Hochfeld mit einer Drehbühne ausgestattete Bühnenbild schafft Raum für dramatische, komödiantische, operetten- und slapstickhafte Elemente. Balladen wie „Die hohe Kunst des Eierlegens“ stehen neben dem rockigen „Buddeln, wir müssen buddeln“. Dem folkloristischen „Kennst du das Land“ folgt das witzig-überdrehte „Lied vom dümmsten Hühnerhalter“. Spätestens, wenn mit der Fanfare „Unsere Eier gehören uns“ das große Finale eingeläutet wird, muss auch der Hühnerfarm-Verwalter das große Potential der Hühnerinitiative erkennen. Eijeijeijei, kikeriki, das Federvieh ist schlauer als viele glauben …

Die Inszenierung für Familien und Schulklassen mit Kindern ab 6 Jahren richtet ihr Augenmerk neben einem Appell an Kinder, im Leben mutig und neugierig zu sein, auch auf Tierschutz und gesunde Ernährung. Sie kann ein Bewusstsein dafür schaffen, wie unser Essen auf den Teller kommt und welche globale Folgen unser Ernährungsverhalten haben kann. In der Figur von Hühnchen wird klar, dass Kinder den Schlüssel und die Kraft zur Veränderung in sich tragen.

Auszeichnung als herausragende Berliner Theaterinszenierung Theaterpreis IKARUS 2018 für „Die Hühneroper“ Rekord: ATZE Musiktheater erhält den Preis zum vierten Mal

Atze Musiktheater Berlin; mit Rasmus Max Wirth (Hühnchen), Guylaine Hemmer (Verwalter), Stephan Hoppe (Quintfidel, Mandole, Gitarre), Hartwig Nickola (Kontrabass), Natascha Petz, Moritz Ross, Marcus Thomas (indisches Harmonium, Gitarre, Percussion), Cornelia Werner, Simone Witte; Inszenierung: Gökşen Güntel; Musikalische Leitung: Sinem Altan (Fotos: Jörg Metzner)

Do, 04.04.2019, 17.00 Uhr Großes Haus


Komödie von Molière

Die Streiche des Scapin

Die Väter!
Argante und Geronte, zwei reiche und gierige alte Kaufleute aus Neapel, sind auf Geschäftsreise und überlassen ihre beiden Söhne den Dienern zur Aufsicht. 

Die Söhne!
Denen fällt aber nichts Besseres ein, als sich Hals über Kopf zu verlieben: Leandre, Gerontes Sohn umgarnt die schöne Zerbinette, ein fahrendes Mädchen fraglicher Herkunft und Octave, der Sohn von Argante, heiratet sogar heimlich die liebliche, aber mittellose Hyacinthe, die nur in Begleitung ihrer Amme an der Küste Neapels gestrandet ist.

Aber es kommt noch schlimmer!
Denn die beiden Väter haben vereinbart, dass der Sohn des einen die Tochter des anderen ehelichen soll! Was tun?

Auftritt: Scapin!
Scapin, der gerissene und schlagfertige Diener von Leandre, soll helfen, Geld zu beschaffen, um Zerbinette vom fahrenden Volk loszukaufen. Gleichzeitig hilft er seinem Kollegen Silvestro, Diener des Octave, dessen Probleme in den Griff zu kriegen: Mit Hilfe von allerlei Tricks und Possenspiel werden die beiden Väter um ihr Geld gebracht und zum Ende erleben alle noch eine Überraschung, mit der selbst das Schlitzohr Scapin in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet hat!

Molière spielt Scapin!
Der Übersetzer und langjährige künstlerische Leiter der Bad-Hersfelder-Festspiele Peter Lotschak stellt in seiner Bearbeitung diese pralle Komödie überdies in einen historischen Zusammenhang: Er lässt die Truppe Molieres leibhaftig auftreten und vor unseren Augen „Die Streiche des Scapin“ als Theater auf dem Theater zur Aufführung bringen!  Ein Stück also auch über die Pannen und Anekdötchen der Theaterschaffenden zu allen Zeiten, ein augenzwinkernder Blick hinter die Kulissen eines fahrenden Theaters und ein natürlich Fest für die Vollblutkomödianten unseres Ensembles!

Die Streiche des Scapin wurde für Molières Truppe zum Kassenschlager und gehört seither zu den meistgespielten Stücken des französischen Theaters. Molière schrieb diese Farce im Stile der Commedia dell’arte zwei Jahre vor seinem Tod, zur Überraschung seiner Kollegen: Er griff darin wieder auf seine ersten Theatererfahrungen mit der Truppe seines italienischen Kollegen Tiberio Fiorilli und dessen Figur des Scaramouche zurück, von dem Moliere selbst sagte, dass er ihn „lange und mit der größten Aufmerksamkeit studiert und ihm alles Schöne und Treffende seiner Aktion zu danken habe“.

Eine Aufführung als Theater auf dem Theater, ein Stück also auch über die Pannen und Anekdötchen der Theaterschaffenden zu allen Zeiten.

Neues Globe Theater, Potsdam; mit Rike Joeinig , Petra Wolf, Saro Emirze, Andreas Erfurth, Alexander Jaschik, Dierk Prawdzik, Kai Frederic Schrickel und Laurenz Wiegand; Inszenierung: Regie: Kai Frederic Schrickel (Fotos: Philipp Plum, Neues Globe Theater)

Mi, 24.04.2019, 19.30 Uhr Großes Haus


Oper von Giuseppe Verdi in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Luisa Miller

Basierend auf Friedrich Schillers Trauerspiel „Kabale und Liebe“ erzählt Verdis effektvolle Oper „Luisa Miller“ von der tragischen Geschichte zweier Liebenden. Entgegen aller gesellschaftlichen Konventionen liebt Rodolfo, Sohn des Grafen von Walter, die bürgerliche Luisa Miller. Der alte Graf ist davon wenig begeistert, schließlich möchte er seinen Sohn standesgemäß verheiraten. Der Zweck heiligt die Mittel und so werden sein Sohn, Luisa und ihr Vater Opfer einer handfesten Intrige, die die Liebenden entzweien soll. Vater Miller wird verhaftet und seine Tochter erpresst: Um ihren Vater zu retten, soll Luisa einen folgenschweren Brief schreiben ...

Mitte des 19. Jahrhunderts war das ein richtiges Skandal-Stück: Der gesellschaftskritische Text Schillers musste für den italienischen Opernbetrieb entschärft werden. Doch Verdis expressive Komposition gleicht das vollends aus: mit Spannung und Empathie – ein grandioses Musikdrama.

Landestheater Detmold; mit Seungweon Lee, Ji-Woon Kim, Yaroslava Kozina, Alexander Vassiliev, Andreas Jören/Benjamin Lewis, Megan Marie Hart, Annina Olivia Battaglia, Stefan Anđelković, Caroline Lusken; Symphonisches Orchester, Opernchor, Extra-Chor und Statisterie des Landestheaters Detmold; Inszenierung: Christian von Götz; Musikalische Leitung: Lutz Rademacher (Fotos: Landestheater, Lefebvre)

Fr, 26.04.2019, 19.30 Uhr Großes Haus


Gewinnspiel

10 x 2 Karten zu gewinnen

Wir verlosen 10 x 2 Karten für die Oper „Luisa Miller“ am Freitag, 26. April 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Scharoun Theater Wolfsburg. Schicken Sie Ihre Antwort auf folgende Gewinnspielfrage bis zum Donnerstag, 18. April 2019 an christian.maedler@theater.wolfsburg.de:

Auf wessen Trauerspiel basiert die Oper von Giuseppe Verdi?


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