Newsletter Februar 2019

Aktuelle Veranstaltungen und Termine

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Scharoun Theater Wolfsburg!

Zuallerst ein Sicherheitshinweis: seit einigen Tagen erhalten wir Theaterbeschäftigte Mails von sogenannten Spammern, die unsere eigene Mailadresse (christian.maedler@theater.wolfsburg.de und newsletter@theater.wolfsburg.de) nutzen und uns unseriöse Mails mit einer Zahlungsaufforderung schicken. Sollte Sie außerhalb des regulären Newslettern eine Mail mit einer dieser beiden Adressen erreichen, prüfen Sie sie bitte sorgfältig auf die Seriösität und löschen diese dann umgehend, ohne irgendwelche Anhänge zu öffnen!

Draussen bleibt es abends bereits merklich heller, und dennoch ist es kühl und ungemütlich und die Zeit bis zum Austreiben der Natur lässt auf sich warten. Dieses Warten kann man sich doch am betsen mit einem aufregenden Theaterbesuch versüßen und den Frühling bereits vorziehen: Mit der bunten Operette "Die Blume von Hawaii" am 03.02. hat der Sommer schon Anfang Februar Einzug ins Theater gefunden, und während sich das gesamte Theaterteam im Februar bereits intensiv auf den bevorstehenden Drehbühnenball Anfang März vorbereitet, stehen auf dem Spielplan des Theaters noch viele herausragende Inszenierungen, von denen wir Ihnen einige besonders schmackhaft machen möchten.

Highlight des Monats ist sicherlich die ausgelassen heitere und opulente Operetteninszenierung "Die Piraten von Penzance" am 07.02. des Meininger Staatstheaters, das erstmalig in Wolfsburg gastieren wird. Für alle Fans von "Fluch der Karibik" oder auch der legendären Komikertruppe Monty Python ist dieses brillante und humorvolle Broadwaystück ein absolutes Muss!

Die etwas klassischere Form der Operette folgt schon drei Tage später mit "Martha" am 10.02., das daraus stammende Lied "Letzte Rose" ist längst zum Evergreen avanciert. Popsternchen "Blümchen" alias Jasmin Wagner bandelt in der Komödie "Fehler im System" am 11.02. mit einem menschenähnlichen Roboter an, die Tanz- und Musikperformance "Backbone" am 12.02. ist, von den Bergmassiven  inspiriert, eine von Livemusik begleitete Symbiose aus zeitgenössischem Tanz und den Traditionen der ersten indigenen Völker Kanadas.

Wer kennt nicht den Film "Catch me if you can" mit Oscar-Preisträger Leonardo di Caprio? Das mit Walter Plathe und Ilja Richter starbesetzte Musical zeigen wir am 17.02., und wer es lieber trashig mag, ist in der Integrations-Komödie "Homohalal" am 18.02. genau richtig. Und am 20.02. gibt sich Filmdiva Senta Berger mit Wiener Geschichten in "Wiener Melange" zu Kaffeehausmusik die Ehre ... ganz schön was los bei uns im Theater!

Und natürlich können Sie auch wieder an unserem Gewinnspiel teilnehmen und 10 x 2 Freikarten gewinnen, diesmal für die großartige und amüsante Operetteninszenierung "Die Piraten von Penzance".

Wir sehen uns im Theater!

Ihr Team des Scharoun Theater Wolfsburg


Spätberliner Jazz-Operette von Paul Abraham

Die Blume von Hawaii

Die hawaiianische Prinzessin Laya, der ihr seit Kinderzeiten versprochene Prinz Lilo-Taro, die schöne Insulanerin Raka, der amerikanische Admiral Stone und sein Sekretär John Buffy, die kesse Bessy Worthington, die beiden Jazz- Sänger Jim Boy und Suzanne Provence – das sind nur die allerwichtigsten Akteure in einem turbulenten und temporeichen Spiel um das Finden der wahren Liebe, die Zukunft Hawaiis und die Freuden des mondänen Lebens in Honolulu und Monte Carlo, an dessen Ende sich sage und schreibe vier glückliche Paare finden.

Anfang der 1920er Jahre schwappte eine neue Art des Musikmachens über den Ozean nach Europa: der Jazz. Unangefochtener König dieser letzten, wilden Operettenzeit in Berlin war Paul Abraham, der in seiner Komposition meis-terhaft Operettenmelodien mit Elementen des Jazz verband. Seine mitreißende Musik erlebt derzeit eine verdiente Renaissance. Voll rasanter Lebenslust, irrsinnig komisch, aber auch herzergreifend lyrisch.

Theater für Niedersachsen, Hildesheim; Musikalische Leitung: Florian Ziemen; Inszenierung: Tamara Heimbrock; Orchester, Solisten, Chor und Jugendchor des TfN (Fotos: F. von Traubenberg)

So, 03.02.2019, 19.00 Uhr Großes Haus


UNSER HIGHLIGHT DES MONATS: Komische Operette in zwei Akten - Britischer Humor und herrliche Melodien, ausgelassene Heiterkeit und köstliches Amüsement

Die Piraten von Penzance oder der Sklave der Pflicht

... ein bisschen Johnny Depp und "Fluch der Karibik"

... und auch Monty Python lässt grüßen

... großes spielfreudiges Ensemble!

... opulente Ausstattung!

... ausgelassene Heiterkeit und köstliches Amüsement!

An der Küste von Cornwall treiben die gefürchteten Piraten ihr Unwesen. Die einzigen Opfer, die sie verschonen, sind Vollwaisen. Erstaunlicherweise sind neuerdings alle Schiffe ausschließlich mit Waisen besetzt … Frederic hat gerade seine Ausbildung bei den Piraten beendet, die er gemacht hat, da seine schwerhörige Amme ihn statt in einer privaten Schule in einer Piratenschule untergebracht hat. Er liebt zwar die Piraten, aber Seeräuberei findet er richtig ekelhaft. Also sagt er ihnen den Kampf an. Es kommt zu überraschenden Entdeckungen.

Zum ersten Mal zu Gast in Wolfsburg ist das bereits 1831 als Herzogliches Hoftheater Meiningen gegründete Staatstheater Meiningen, ein Vier-Sparten-Haus, dessen Bedeutung weit über Thüringen hinaus reicht.

Mit „Die Piraten von Penzance“ bringt das Staatstheater eine komische Operette, die bis zum heutigen Tag nichts von ihrem brillanten Humor und ihrem scharfen Witz eingebüßt hat. Schon einen Tag nach der Uraufführung 1879 wurde das Stück am Broadway gespielt. Leinen los, die Messer gewetzt und die Gurgeln geschmiert – die Piraten kommen.

Die Operette erinnert in der grotesken Überzeichnung, der drastischen Komik und dem britischen Humor an die legendären Filme von Monty Python. Die ebenso charmante wie schräge Komödie nimmt das übersteigerte Pflichtgefühl der viktorianischen Zeit aufs Korn. Dabei trifft das absurde Libretto sowohl auf durchaus seriöse Musik mit Anklängen an Rossini und Donizetti als auch auf zungenbrecherische Patter Songs.

Text von Sir William Schwenck Gilbert nach seinem Schauspiel „Our Island Home”; Neue deutsche Übersetzung von Inge Greifenhagen und Bettina Leoprechting; Musik von Arthur Sullivan

Theater Meiningen – Südthüringer Staatstheater; mit Sonja Freitag, Carolina Krogius, Monika Reinhard, Christiane Schröter, Robert Bartneck u.a.; Musikalische Leitung: Chin-Chao Lin; Inszenierung: Lars Wernecke; Statisterie und Chor des Meininger Theaters sowie die Meininger Hofkapelle (Fotos: Josefine Weyer)

Do, 07.02.2019, 19.30 Uhr Großes Haus


Gewinnspiel

10 x 2 Karten zu gewinnen

Wir verlosen 10 x 2 Karten für die ausgelassene Operette „Die Piraten von Penzance“ am Donnerstag, 07. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Scharoun Theater Wolfsburg. Schicken Sie Ihre Antwort auf folgende Gewinnspielfrage bis einschließlich Montag, 04. Februar 2019 an christian.maedler@theater.wolfsburg.de:

Aus welcher Stadt kommt das Ensemble?


Romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow

Martha oder der Markt zu Richmond

„Martha“ ist eine romantisch-komische Verwechslungsgeschichte über Lady Harriet und ihre Freundin Nancy. Die beiden sind in ihrem monotonen höfischen Leben gefangen, bis sie auf eine grandiose Idee kommen: Sie verkleiden sich als Dienstmägde namens Martha und Julia und lassen sich auf dem Gesindemarkt zu Richmond als Mägde anwerben. Schnell bemerken die Pächter Lyonel und Plumkett, dass die neuen Mägde viel zu störrisch und stolz und daher gänzlich ungeeignet für die ihnen zugeteilten Aufgaben sind. Es folgen komische Irrungen und Wirrungen, nicht zuletzt weil sich zwischen Mägden und Pächtern Liebesgefühle einstellen. Ein fröhliches Happy End darf hierbei natürlich nicht fehlen.

Flotow gilt als Inbegriff eines fröhlichen musikalischen Künstlers, dessen Absicht es war, dem Publikum eine vergnügliche Vorstellung zu verschaffen. „Martha“ ist nicht grundlos die meistgespielte Oper der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – und auch heute noch ein Garant für gute Unterhaltung. Mit den berühmten, schönen Arien „Letzte Rose“ und „Ach, so fromm“.

Landestheater Detmold; Inszenierung: Kay Link (Fotos: Landestheater Detmold)

So, 10.02.2019, 18.00 Uhr Großes Haus


Außergewöhnliche Tanz- und Musikperformance

Backbone

Red Sky vereint als eines der führenden Ensembles Kanadas zeitgenössischen Tanz, Theater und Musik mit den Wurzeln des Landes. Die Kompanie wurde im Jahr 2000 von Sandra Laronde vom Stamm der Ureinwohner, der Teme-Augama-Anishinaabe – im Norden der Provinz Ontario angesiedelt - gegründet und mehrfach ausgezeichnet. Die innovative Tanzproduktion ist inspiriert durch die Bergmassive der Welt, dem Rückgrat der Kontinente, als auch dem tragenden Rückgrat des Menschen.

Durch den Tanzstil, einer Symbiose aus zeitgenössischem Tanz und den Traditionen der Ersten Nationen - den indigenen Völkern Kanadas und den live kreierten Klangbildern der Originalmusik von Rick Sacks - wird der Pulsschlag der Rocky Mountains lebendig – eine indigene Vision und Philosophie über das Verständnis von Land und Territorium, die den Zuschauer in seinen Bann zieht und berührt.

„Die Choreografie ist stark, kantig und von der Wildheit der Natur beseelt.“ (The Calgary Herald).

Das Ensemble wurde im Frühjahr zur Biennale in Venedig eingeladen und mit großem Zuspruch willkommen geheißen.

Kooperation von Red Sky mit Canadian Stage; eine Auftragsarbeit und Co-Produktion des Banff Centre for Arts and Creativity, Toronto; Künstlerische Leitung und Konzept: Sandra Laronde; Choreografie: Jera Wolf; Originalmusik: Rick Sacks (Fotos: Rita Taylor; Donald Lee; David Hou)

Di, 12.02.2019, 19.30 Uhr Großes Haus


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