Newsletter Oktober 2019

Aktuelle Veranstaltungen und Termine

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Scharoun Theater Wolfsburg!

Die Herbstferien stehen vor der Tür, und aus diesem Grund ist das Oktoberprogramm des Theaters zwar überschaubar, aber dann geht es auch gleich Schlag auf Schlag weiter, und das Ganze auch noch höchst abwechslungsreich und unterhaltsam:

Am 22.10. gastiert das Landestheater Detmold mit dem Schauspielklassiker "Maria Stuart" bei uns im Hause, am 24.10. steht erstmals Rainald Grebe mit seinem fünften Soloprogramm "Das Elfenbeinkonzert" bei uns auf der großen Theaterbühne. Er ist nicht nur für intelligentes Kabarett bekannt, er ist auch Musiker, Liedermacher, Schauspieler, Autor, Comedian und Regisseur. Er wurde bekannt mit Songs wie "Brandenburg", "Dörthe", "Multitasker" oder "Prenzlauer Berg". In seinen Programmen weiß man zwar nie, was auf einen zukommt, aber man weiß nach zwei Minuten: Das wird gut! Opernfans kommen bei Verdis Meisterwerk "Rigoletto" am 26.10. voll auf ihre Kosten,  und in "The Choir of Man - The Greatest Pub Show" am 27.10. stehen neun Männer auf der Bühne, die nicht nur unglaublich gut aussehen – sie beweisen sich auch als begabte Sänger, Tänzer und Musiker. Die Erfolgsshow aus England präsentiert auf ihrer Europatournee die größten Pub-Hits und sorgt gerade weltweit Furore als die ultimative „Feel-Good-Show“! Und für einen Familienausflug am Sonntag, 30.10., empfehlen wir das Fantasy-Musical "Krabat" nach dem preisgekrönten Roman von Otfried Preußler.

Hinweis zur Programmänderung im 2. Sinfoniekonzert am 29.10.: aufgrund von Erkrankungen kann die Camerata Romeu Havana nicht bei uns gastieren. Wir sind umso mehr stolz darauf, kurzfristig die hochkarätigen zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker für ein Gastkonzert gewinnen zu können!

Und natürlich können Sie auch wieder an unserem Gewinnspiel teilnehmen und 10 x 2 Freikarten gewinnen, diesmal für die Komödie "Chaos auf Schloss Haversham - The Play that goes wrong!"

Wir sehen uns im Theater!

Ihr Team des Scharoun Theater Wolfsburg


Oper von Giuseppe Verdi in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Rigoletto

„Rigoletto" gilt als das erste Meisterwerk Verdis und, begründete dessen Weltruhm und gehört seit nunmehr 160 Jahren zum Standardrepertoire vieler Opernhäuser. Neben dem provokanten Sujet liegt das Bemerkenswerte dieser Oper vor allem in der Musik, die Verdi selbst als „revolutionär“ bezeichnete. Erstmals löste er sich hier konsequent von der traditionellen Nummernstruktur und strebte eine durchkomponierte Oper an, bei der die weltberühmten Arien wie Gildas „Caro nome“ und des Herzogs „La donna è mobile“ schlüssig in die Handlung eingebunden sind – was ihrer zeitlosen Eignung als Ohrwürmer keinen Abbruch tut.

Dem Libretto liegt ein Versdrama von Victor Hugo zugrunde; darin findet die Handlung aber noch ein gutes Ende. In Verdis Oper versucht der herrschaftliche Schelm Rigoletto verzweifelt, in seiner unmoralischen Umgebung ohne existentielle Verluste zu überleben und muss doch erkennen, dass man am Ende für jede seiner Handlungen bezahlt.

Der Herzog von Mantua fällt in seinem Palast von einer lüsternen Vergnügung in die nächste und schreckt dabei auch vor Gewalttaten nicht zurück: so lässt er den Grafen Monterone unter nichtigem Vorwand festsetzen, um dessen Tochter habhaft zu werden. Unterstützt wird er bei seinen Untaten durch den buckligen „Hofnarren“ Rigoletto, der wegen seines beißenden Spotts bei den Höflingen verhasst ist und der auch für Monterones Schmerz nur Verachtung übrig hat.
Monterone verflucht ihn und den Herzog. Die Höflinge suchen nach Wegen, sich an Rigoletto zu rächen und verschleppen seine Tochter Gilda in den Palast des Herzogs, wo sie von diesem entehrt wird. Rigoletto schwört Rache und plant, den Herzog töten zu lassen. Gilda aber, die zufällig von diesem Mordplan erfahren hat, opfert sich für den Herzog. Zu spät wird Rigoletto gewahr, dass seine Rache sich gegen ihn gewendet und der Fluch Monterones sich in furchtbarer Weise bewahrheitet hat.

Verdis Meisterwerk „Rigoletto“ enthält viele bekannte Arien, u.a. „La Donna e mobile“.

Francesco Maria Piave hatte sich für das Libretto des Rigoletto von Victor Hugos Bühnenstück "Le roi s'amuse" (Der König vergnügt sich) inspirieren lassen und dieses erfolgreiche Theaterstück nach Verdis Skizzen zu einer Oper umgearbeitet, die ursprünglich den Titel "La maledizione" (Der Fluch) tragen sollte. Nach ernsten Auseinandersetzungen mit den Zensurbehörden, die vor allem an der Gleichsetzung des Königs mit der historischen Figur Franz I. von Frankreich Anstoß nahmen, und nach erheblichen Änderungen, in deren Verlauf der Hofnarr Rigoletto in den Mittelpunkt des Geschehens rückte, konnte die Oper am 11. März 1851 am Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt werden. Der überragende Erfolg sorgte für eine rasche Verbreitung des Rigoletto auch im Ausland und begründete, gemeinsam mit den in kurzer Zeitspanne folgenden Opern Troubadour und La Traviata, Verdis Weltruhm.

Tschechische Oper Prag in Koproduktion mit der Oper Usti nad Labem; Inszenierung: Andrea Hlinková (Fotos: Art & Artist)

Sa, 26.10.2019, 19.00 Uhr Großes Haus


Ein katastrophaler Theaterabend Slapstick-Komödie von Henry Lewis, Jonathan Sayer & Henry Shields

Chaos auf Schloss Haversham - The Play that goes wrong!

Noch vor Beginn der Premiere wird klar, wie dieser Abend enden wird: katastrophal! Der Techniker schraubt noch, die Begleitmusik fehlt, die Inspizientin kämpft mit dem bereits ramponierten Bühnenbild. Doch allen Bemühungen zum Trotz: Einfach alles hat sich gegen die Aufführung des an Agatha Christies „Mausefalle“ erinnernden Krimis „Mord auf Schloss Haversham“ verschworen.
Diese unbarmherzige Tirade aus Pannen, Pech und purem Chaos bringt selbst den hartnäckigsten Humormuffel zum Lachen. Alles, was schiefgehen kann, geht schief. Fehlerhafte Einsätze und Texthänger der Schauspieler behindern neben unlogischen Toneinspielungen und fahrlässiger Beleuchtung immer wieder den Ablauf der Vorstellung. Ganz zu schweigen vom immer instabiler werdenden Bühnenbild …

Ein grandioses Slapstick-Feuerwerk, das schon bei seiner Uraufführung in London frenetisch gefeiert und inzwischen mit wichtigen Theaterpreisen als „Beste Neue Komödie“ ausgezeichnet wurde. Monty Python lässt grüßen: Auf das Publikum wartet ein Riesenspaß.

Fritz Rémond Theater im Zoo, Frankfurt; Mit Martin Armknecht, Ines Arndt, Arzu Ermen, Stefan Schneider, Steffen Wilhelm, Wolff von Lindenau, Dirk Waanders u. a., Inszenierung: Claus Helmer (Fotos: Szenenfotos: Helmut Seuffert)

Mo, 28.10.2019, 20.00 Uhr Großes Haus


Gewinnspiel

10 x 2 Karten zu gewinnen

Wir verlosen 10 x 2 Karten für die Komödie „Chaos auf Schloss Haversham - The Play that goes wrong!“ am Montag, 28. Oktober 2019 um 20.00 Uhr im Großen Haus des Scharoun Theater Wolfsburg. Schicken Sie Ihre Antwort auf folgende Gewinnspielfrage bis einschließlich Dienstag, 22. Oktober 2019 an christian.maedler@theater.wolfsburg.de:

Wo fand die Uraufführung des Stückes statt?


Fantasy-Familienmusical von Nina Achminow und Christian Auer, ab 10 Jahren

Krabat

Der 14-jährige Waisenjunge Krabat tritt eine Müllerlehre an. Die Mühle stellt sich als „Schwarze Schule“ heraus, in der der Meister jeweils zwölf Mühlknappen in Schwarzer Magie unterrichtet. Er freundet sich mit den Gesellen an, insbesondere mit dem Altgesellen Tonda, der sein Vorbild wird. Doch nach einem Jahr stirbt Tonda auf mysteriöse Weise, und ein neuer Lehrjunge nimmt seinen Platz ein.
Im zweiten Jahr stirbt ein weiterer Geselle. Krabat durchschaut allmählich das furchtbare Spiel: Der Meister hat sich dem Bösen verschrieben und muss jedes Jahr einen seiner Schüler opfern. Krabat will ihm die Stirn bieten, übt sich in der Schwarzen Kunst und wird zum besten Schüler. Beflügelt durch seine Liebe zur Vorsängerin „Kantorka“ nimmt er den Kampf auf.

„Bei dieser gelungenen Bühnen-Adaption im Musical-Stil spülten drei Musik-Virtuosen auf Geige, Gitarre und Keyboard das furchterregende Geschehen weich.“ (Allgäuer Zeitung). Die Aufführung eignet sich auch für Familien mit Kindern ab etwa zehn Jahren.

Nach dem preisgekrönten  Roman von Otfried Preußler ab 10 Jahren, Dauer ca. 120 Minuten

a.gon Theater, München (Fotos: Marina Maisel)

Mi, 30.10.2019, 17.00 Uhr Großes Haus


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