Theater Wolfsburg

Klaus Mann: Mephisto

Schauspiel von Klaus Mann

Mann erzählt den Aufstieg des Schauspielers Höfgen von der Zeit am Hamburger Theater 1926 bis zum Intendanten des Berliner Staatstheaters 1936 – eine Karriere, die nur möglich war, weil Höfgen sich opportunistisch mit den nationalsozialistischen Machthabern, vor allem dem „Ministerpräsidenten“ (also Hermann Göring), arrangiert hat. Nicht ohne Grund ist Höfgens Paraderolle der Mephisto aus Goethes „Faust“: Zu spät erkennt er, dass sein Pakt mit dem Teufel sich auch in sein Leben jenseits der Bühne gefressen hat. Zu  diesem Zeitpunkt sind seine Freunde, seine Liebe schon alle auf der Strecke geblieben.

In Zeiten, da die Theater in Deutschland sich wieder rechtspopulistischen Anfeindungen ausgesetzt sehen, erscheint „Mephisto“ erschreckend aktuell. Die Figur des Hendrik Höfgen sollte allen Kunstschaffenden als Mahnung gereichen, die eigene politische Wirkmächtigkeit nie zu verkennen oder zu verraten. Im Gegenteil: Es gilt, eine klare Haltung zu zeigen. Christian von Treskow wendet sich hier der deutschen Vergangenheit und ihrer Bedeutung für unsere Gegenwart zu.

Inszenierung: Christian von Treskow

Theater Osnabrück

Bildnachweis: Shutterstock / Filipchuk Maksym

Termine Spielort Karten
Fr 02.10.2020
um 20.00 Uhr
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