Theater Wolfsburg

Hänsel und Gretel

Romantische Oper von Engelbert Humperdinck

Zwei bitterarme, von der Mutter aus dem Haus geschickte Geschwister, die sich trotz Brotkrumenspur im dunklen Wald verirren, eine heimtückische Knusperhexe im Lebkuchenhaus, das trotz seiner zuckersüßen Erscheinung zur Falle wird: Die Märchen der Brüder Grimm, allen voran „Hänsel und Gretel“, faszinieren seit über 200 Jahren alle Altersklassen. Humperdinck gelang damit eine Familienoper par excellence, und das liegt nicht nur an der klanglichen Gestaltung mit volkstümlichen Melodien und spätromantischer Orchestersprache, sondern auch an der poetischen Naivität des Werkes. Sein Märchenspiel lädt Kinder wie Erwachsene zu einer fantasievollen Reise durch einen schaurig-schönen Märchenwald ein.

Es spielt das groß besetzte Symphonische Orchester des Landestheaters Detmold. Neben dem Opernensemble  stehen als Lebkuchenkinder auch die Detmolder Schlossspatzen mit auf der Bühne.

Mit Benjamin Lewis, Brigitte Bauma, Dara Savinova, Emily Dorn (Gretel), Nando Zickgraf, Annina Olivia Battaglia
Dramaturgie: Elisabeth Wirtz Chor: Francesco Damiani Inszenierung: Guta G. N. Rau Musikalische Leitung: György Mészáros
Symphonisches Orchester, Damen des Opernchores und Statisterie des Landestheaters Detmold, Mitglieder der Detmolder Schlossspatzen (Einstudierung: Christiane Schmidt)

Hier können Sie sich vorab einen Trailer zur Inszenierung ansehen >>

"Regisseurin Guta G. N. Rau inszeniert die Märchenoper liebevoll in klassischer Manier, dazu erklingt unter der Leitung von György Mészáros Engelbert Humperdincks herrlich vielfältige Komposition auf sehr gutem musikalischen Niveau.
(…) Es ist ein Genuss, der vom Symphonischen Orchester des Landestheaters nuanciert interpretierten, facettenreichen Musik zu lauschen, die Humperdinck in Wagnerscher Tradition komponiert hat. Differenziert herausgespielt erklingt unter Mészáros' Dirigat das "Abendsegen"-Leitmotiv, erfrischend kommen die Volkslieder daher, die Balance zwischen ihrer Schlichtheit und der sonst herrschenden fulminanten Klangfülle gelingt gut.
Die Solisten sind bestens besetzt und einstudiert. (...) Brigitte Bauma zeigt als Mutter stimmlich und spielerisch eine solide Vorstellung. Als Sandmännchen in Sanduhr-Optik und als Taumännchen in Gestalt eines großen, durchs Bild trippelnden Wassertropfens ersingt sich Simone Krampe die Sympathien des Premierenpublikums. Apropos Sympathieträger: Dazu zählen natürlich per se die Lebkuchenkinder. Die von ihrer Leiterin Christiane Schmidt hervorragend auf ihren Einsatz vorbereiteten Detmolder Schlossspatzen machen ihre Sache charmant und souverän. Das gilt ebenso für die von Chordirektor Francesco Damiani einstudierten Damen des Opernchores.
Sie alle erzählen auf der Bühne die vertraute, von Guta G. N. Rau klassisch-märchenhaft ins Bild gesetzte Geschichte. (…) Sie setzt dabei auf Elemente des Steampunk, dessen Anhänger sich stilistisch in der Entstehungszeit der Oper, dem Viktorianischen Zeitalter, bedienen. Hier können sich auch die Ausstatter ausleben. Bühnenbildner Klaus Hellenstein baut ein technisches Ofen-Ungetüm in Retro-Optik und Kostümbildnerin Tatiana Tarwitz verpasst der Knusperhexe ihr scharfes Outfit. Die ist - von wegen "Erlöst, befreit, für alle Zeit" - am Ende übrigens gar nicht so richtig tot…Eine überaus gelungene Ensembleleistung, die das Premierenpublikum zu Recht mit viel Beifall feierte. (Lippische Landes-Zeitung)

Landestheater Detmold

Bildnachweis: Klaus Lefebvre

Termine Spielort Karten
Sa 09.11.2019
um 18.00 Uhr
bis ca. 20.10 Uhr
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