Theater Wolfsburg

Monsieur Claude und seine Töchter

Komödie von Stefan Zimmermann nach dem Kinofilm von Philippe de Chauveron und Guy Laurent

Claude ist Notar, stockkonservativer Gaullist und erzkatholisch. Er hat vier erwachsene Töchter. Drei davon ehelichen zu Claudes Leidwesen Männer, die zwar Franzosen, aber allesamt keine Katholiken sind. Adèle ist mit dem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann Abraham verheiratet, Isabelle hat sich den Muslim Abderazak ausgesucht, und Michelle wurde die Frau des Bankers Chao Ling. Claudes letzte Hoffnung ruht auf Laura, seiner jüngsten Tochter. Und so ist er entzückt, als Laura ankündigt, sie werde den katholischen Schauspieler Charles heiraten – zumindest so lange, bis er den vierten Schwiegersohn zu Gesicht bekommt …

Mit über 20 Millionen Zuschauern, darunter fast 4 Millionen in Deutschland, gehört der gleichnamige Film aus dem Jahr 2014 zu den erfolgreichsten Komödien des französischen Kinos. In Zeiten zunehmender Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung religiöser Gruppen liefert die fröhliche Culture-Clash-Komödie, deren Komik vom Zusammenprall unterschiedlicher Kulturen lebt, auf sympathische und humorvolle Weise Denkanstöße für Toleranz und ein friedliches Miteinander.

Nominiert für den INTHEGA-Preis “Die Neuberin” 2018!

Mit Ralf Novak, Mona Perfler, Félix Kama, Ida Ouhé-Schmidt u. v. a. (insgesamt 13 Darsteller)
Inszenierung: Stefan Zimmermann

Hier können Sie sich einen Trailer zur Inszenierung ansehen >>

Pressekritiken:

Mittelbadische Presse, 16.04.2018
Das a.gon Theater München riss zu Beifallsstürmen und Bravo-Rufen hin und überzeugte in der Erwin-Braun-Halle am Samstagabend mit seiner Bühnenfassung der bekannten Geschichte von „Monsieur Claude und seinen Töchtern”

„Pointe für Pointe, ernsthaft komisch und von einem wunderbar homogenen, glänzend besetzten Ensemble souverän ausgespielt. Das Ensemble rund um Ralf Novak als vor Tobsucht spuckender, dann resignierender bis zum akzeptierenden Claude und Mona Perfler als seine regulierende, etwas verpeilte Frau Marie schafft es, das Bizarre an den Situationen herauszuschälen. Der trockene Félix Kama und die die großartige, quirlige Ida Ouhé-Schmidt als Charles‘ Eltern sind ein Highlight. Die Erwin-Braun-Halle war rappelvoll, jede Pointe wurde aufgenommen, und mit Gelächter quittiert, am Ende langer, langer rhythmischer Beifall für ein tolles Ensemble, das vom Publikum gefeiert wurde. Die Aufführung herausragend in der Abo-Reihe.”

 

Allgäuer Zeitung, 07.03.2018
Einfach nur intelligent lachen

„a.gon Theater München überzeugt mit seiner Bühnenfassung der bekannten Geschichte von Monsieur Claude und seinen Töchtern […] Das Ensemble mit Ralf Novak als wutschnaubenden Familienvater Claude und Mona Perfler als seine beschwichtigende Frau überzeugt […] Mit Schwung und launiger Spielfreude überzeugte das großartig agierende 13-köpfige Ensemble in diesem mit viel Dialogwitz gespickten Stück. […] Das Publikum erlebte in Marktoberdorf einen Abend, der es gerade in Zeiten von Migration und Rechtspopulismus ermöglichte, über entstehende Konflikte einmal einfach nur intelligent zu lachen.”

 

Dewezet, 07.03.2018
Vom Publikum gefeiert

„Das Theaterstück „Monsieur Claude und seine Töchter“ wurde in Hameln vom Publikum gefeiert. […] Was immer es an Klischees auch gibt in „Monsieur Claude und seine Töchter“, sie werden lustvoll serviert. Pointe für Pointe. Es gäbe noch ein Klischee, das eigentlich gar keines ist: mit ihrer Multi-Kulti-Familienkiste ist den mit Esprit verwöhnten Galliern erneut ein Kino-Hit gelungen, der nun, wie schon seine Vorgänger, den Weg auf die Bühne gefunden hat. „Ziemlich beste Freunde“ war so ein Glücksfall, dann „Paulette“ und jetzt „Monsieur Claude“. Es müssen schon sehr viele Hamelner gewesen sein, die den Kultfilm zumindest gesehen oder von ihm gehört haben, denn das Theater war rappelvoll – und entsprechend die ausgelassene Stimmung, die jede Pointe, die ins Publikum kullerte, aufnahm und mit Gelächter quittierte.”

Das sagte die Presse zur UA in Wien:

„Bei Monsieur Claude kann man aber Lockerheit im Umgang mit Neuem trainieren und sich an famoser Schauspielkunst erfreuen.“
Der Standard

„Und tatsächlich läuft einem bei manchem Witz trotz schallendem Lachen gleichzeitig ein Schauer über den Rücken. Das Ensemble rund um Siegfried Walther als Tobsucht spuckender Claude und Susa Meyer als seine regulierende Frau Marie schafft es aber, das Bizarre an den Situationen munter herauszuschälen. Wenn Chao (Vincent Bueno) seinem jüdischen Schwager androht: “Wir Chinesen kaufen alles, sogar Israel!”, oder wenn Charles, der Verlobte von der Elfenbeinküste (Peter M. Marton), als Reaktion auf die geschockten Schwiegereltern beim ersten Treffen zu Laura sagt: “Du hättest mich schon vorwarnen können, dass deine Eltern weiß sind”, dann wird die ganze Lächerlichkeit bornierter Vorurteile deutlich. Noch deutlicher wird sie, wenn die Eltern von Charles kommen und Claude in sein afrikanisches Spiegelbild blickt. Wie die beiden über den jeweiligen “Ich bin kein Rassist, aber”-Bekenntnissen Freunde werden, ist so rührend wie entlarvend.
Und der trockene Felix Kama und die großartig quirlige Ida Ouhé-Schmidt als Charles’ Eltern sind ohnehin das Highlight eines Abends, der zweifellos zum Publikumserfolg werden wird.“
Wiener Zeitung

a.gon Theater, München

Bildnachweis: a.gon Theater München

Termine Spielort Karten
Mo 17.09.2018
um 20.00 Uhr
bis ca. 22.20 Uhr
» ics Großes Haus

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