Theater Wolfsburg

Staatsorchester Braunschweig und Olga Scheps: „Aufbruch“

Konzert

Die Fünf Orchesterstücke von Schönberg, 1912 in London uraufgeführt, sind die erste expressionistische Komposition für Orchester und realisieren die von ihm angestrebte „Freiheit des Ausdrucks“ – der Loslösung von der Tonalität. Nach einer vierjährigen Schaffenskrise wurde Rachmaninow von seinem Nervenarzt empfohlen, ein weiteres Klavierkonzert zu schaffen, welches ihm leicht von der Hand gehe und großartig klingen werde. Der Komponist schaffte mit dem populären 2. Klavierkonzert den internationalen Durchbruch. Schostakowitschs erste Sinfonie entstand 1924/1925 als Diplomarbeit. In der Tradition Beethovens und Mahlers zwar noch verhaftet, sind in diesem Werk schon Kennzeichen einer neuen Handschrift vorhanden.

„Was Scheps tut ist nicht hübsch und niedlich, sondern atemberaubend“ (FAZ) Seit 2009 ist Olga Scheps Exklusivkünstlerin von Sony Classical und spielte vor Kurzem ihr bereits siebtes Album ein. Für ihr Album „Chopin“ erhielt Olga Scheps einen ECHO Klassik in der Kategorie „Newcomerin des Jahres“.

Solistin: Olga Scheps, Klavier; Dirigentin: Nazanin Aghakhani (als Einspringer für die erkrankte Lera Auerbach)
Staatsorchester Braunschweig

Programm:

Arnold Schönberg: Fünf Orchesterstücke op. 16

Sergej Rachmaninow: Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll op. 18

Dmitri Schostakowitsch: 1. Sinfonie f-Moll op. 10

Konzerteinführung: 19.15 Uhr, Großes Haus (Martin Weller)

Nazanin Aghakhani hat sich in der letzten Dekade als Dirigentin im Bereich komplexer Oper und Symphonie etabliert; ebenso als Jurorin, Vortragende, Publizistin und Komponistin weltweiten Namen verschafft. Die „Pionierin in viererlei Hinsicht“ (Turun Sanomat, Finnland) hat bereits 2010 als erste Frau in der Geschichte im Iran das Pult betreten (Tehran Symphony Orchestra). Ebenso ist Aghakhani für Einspringer als Dirigentin für hochkomplexes und neues Repertoire bekannt. So war u.a. Nazanin Aghakhani innerhalb von zwei Wochen für die Einstudierung der ersten zeitgenössischen Produktion an der Volksoper Wien für das Werk „Limonen aus Sizilien“ von Manfred Trojahn einberufen worden. Neben ihrer Dirigate ist Aghakhani, ehemalige Konzertpianistin, ihrem Instrument treu geblieben und hat sechs Alben mit ihren eigenen Solo-Improvisationen und Kompositionen veröffentlicht. Bereits in letzter Saison debütierte die gebürtige Wienerin persisch-russischer Wurzeln mit Orchesterwerken aus eigener Feder, die sie in Skandinavien und in Mitteleuropa, u.a am Konzerthaus und im Musikverein Wien, unter eigener Leitung zur Aufführung brachte. Neben Auftragskompositionen für grosses Orchester und weiteren Dirigaten erwartet Aghakhani in kommender Saison CD-Aufnahmen mit eigenen Werken und die Veröffentlichung ihres ersten Buches „Dirigieren mit Verantwortung“. Nach der Weltpremiere der Oper “Fatal Lessons” von Ville Raasakka berichtete das finnische Hauptblatt “Helsingin Sanomat” über die Dirigentin: “Nazanin Aghakhani weiß mit ihrem Taktstock in Präzision jeden einzelnen Musiker an seinen exakten künstlerischen Platz zu setzen. Sogar nachdem die Oper ihr Ende fand, war der gesamte Saal noch mit enormer Elektrizität, Brillanz und ihrem mentalen Sturm erfüllt, den sie alleine durch ihre imposante musische Kraft erzeugt hatte…“

Staatsorchester Braunschweig

Bildnachweis: Volker Beinhorn; Uwe Arens; Bo Söderström

Termine Spielort Karten
Mi 18.09.2019
um 20.00 Uhr
bis ca. 21.45 Uhr
» ics Großes Haus

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