Theater Wolfsburg

Drei Frauen aus Deutschland – Eine literarische Revue

Szenische Lesung

In den Geschichtsbüchern wird Geschichte von Männern geschrieben. Frauen kommen dort nur als Randfiguren vor. Hier aber wird Geschichte über die Biografien dreier spannender Frauen erzählt: Bettina von Arnim, Else Lasker-Schüler, Erika Mann. Schriftstellerinnen, die ihre Zeit mit wachen Augen beobachtet und mitgestaltet haben.
Erika Mann, die mit ihrem Ensemble „Pfeffermühle“, ihrem scharfzüngigen politischen Kabarett in Zürich, allabendlich für Saalschlachten mit schweizerischen NS-Anhängern sorgte, entwickelte sich im Laufe ihres Lebens von einer vergnügungssüchtigen Bohemienne zu einer politisch denkenden Frau. Ähnlich provozierend waren schon Jahrzehnte vorher die Bürgerschreckauftritte der großen Lyrikerin Else Lasker-Schüler, der aus dem Deutschen Reich vertriebenen jüdischen Literatin. Und Bettine von Arnim provozierte das bürgerliche und aristokratische Establishment ihrer Zeit mit ihren Sozialanklagen und ihrem Einsatz für Arme und Unterdrückte.

Leidenschaftlich gelebte Leben, ineinander verwoben. Amüsantes und Berührendes. Gegensätze und Parallelen. Eine stille, fesselnde literarische Revue.

Mit Barbara Auer, Karoline Eichhorn, Claudia Michelsen, Rezitation
Textbearbeitung, Konzeption und Inszenierung: Martin Mühleis

Karoline Eichhorn
Nach dem Schauspielstudium an der Essener Folkwang-Hochschule debütierte sie im „Kirschgarten“ an der Berliner Schaubühne und wurde fest engagiert. Weitere Stationen waren das Schauspielhaus Bochum, Thalia Theater Hamburg und das Burgtheater Wien. Zuletzt stand sie mit einem Gastengagement an den Hamburger Kammerspielen auf der Bühne.
In den 1990er Jahren begannen erste Fernseharbeiten. Sie bekam den „Silbernen Löwen“ als beste Nachwuchs- und den „Goldenen Löwen“ als beste Darstellerin. Es folgten Reihen wie „Tatort“ und „Bella Block“ sowie diverse Fernseh- und Kinofilme.

Claudia Michelsen
Direkt nach dem Studium (Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin) erhielt sie ein Engagement an der Berliner Volksbühne. Parallel startete sie schon früh ihre Filmkarriere und spielte 1991 in „Deutschland Neu(n) Null“, 1995 wurde sie mit dem Max-Ophüls-Preis als beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet.
Für ihre Rolle in dem Stasi-Drama „12 heißt: Ich liebe Dich“ wurde sie 2008 für den Deutschen Fernsehpreis und die Goldene Kamera nominiert. 2013 erhielt sie die Goldene Kamera als Beste Schauspielerin für den Zweiteiler „Der Turm“. Seit 2013 ermittelt sie mit Sylvester Groth im Magdeburger „Polizeiruf 110“.

Barbara Auer
Sie gehört zu den meistbeschäftigten deutschen Film- und Fernsehschauspielerinnen. Nach dem Studium (Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Hamburg) und Theater-Engagements brachte ihr „Der Boss aus dem Westen” („Goldene Kamera“) den Durchbruch als Fernsehstar. Für „Meine Tochter gehört mir” wurde sie mit dem „Filmband in Gold” ausgezeichnet. Ihre Rollen in „Nikolaikirche”, „Solo für Klarinette“ und im RAF-Drama „Die innere Sicherheit” zählen zu ihren Karrierehöhepunkten. Seit 1999 spielte sie bei diversen Theaterproduktionen u. a. am St. Pauli Theater, bei den Hamburger Kammerspielen und im Burgtheater Wien mit.

Bildnachweis: Anne Beckwilm, Lottermann and Fuentes; Janine Guldener

Termine Spielort Karten
Do 24.01.2019
um 19.30 Uhr
bis ca. 21.20 Uhr
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