Theater Wolfsburg

Szenen einer Ehe

Schauspiel nach dem Film von Ingmar Bergmann

Der Naturwissenschaftler Johan und die Rechtsanwältin Marianne sind seit 10 Jahren verheiratet. Sie gelten als glückliches Paar, das eine Musterehe führt. Doch der Schein trügt. Das Problem der beiden besteht gerade darin, dass sie offenbar kein Problem haben. Eines Tages aber gesteht Johan seiner völlig überraschten Frau, dass er seit Jahren über eine Trennung nachdenke. Er verlässt Marianne wegen einer jungen Studentin. Ein halbes Jahr später scheitert ein erneuter Annährungsversuch der beiden, Marianne und Johan finden nicht wieder zueinander.

In seinem Filmdrama gibt Bergmann Einblicke in das gemeinsame Leben eines Paares und den Zerfall ihrer Ehe. Eindringlich schildert er Enttäuschung, Wut, verletzte Gefühle und die schmerzhafte Suche nach einer Neuordnung des Lebens. Als fesselndes Kammerspiel ist das tiefgründige Beziehungsdrama erstmals auf Tournee zu sehen: Ein Theaterabend der großen Gefühle.

Kritiken:

„...ein Zerfleischungsstück, das mit ungeheurem psychologischen Realismus den ewigen Geschlechterkampf mit brennender Schärfe ins Heute überträgt.“ (Stuttgarter Zeitung)

Marianne und Johan stoßen sich ebenso ab, wie sie sich anziehen. Die Folge ist ein breites Gefühlsspektrum aus Selbsthass, Zweifel, jäh aufkeimender Glückseligkeit, Einsamkeit und zärtlicher Zuneigung, die Bergman in aller Intensität auf den gebannten Zuschauer überträgt." (moviepilot)

Die beiden Schauspieler haben dabei Ungeheures zu leisten, ihnen wird in den mehr als zwei Stunden körperlich wie mental Extremes abverlangt. Zwei Menschen, die sich lieben, verletzen einander – weil diese Geschichte so gewöhnlich ist und gut 40 Jahre nach Bergmans Film nicht weniger aktuell, vermag sie jeden zu berühren." (Kn-online)

„Marianne und Johan, das sind zwei Spielbälle ihrer Gedanken und Gefühle, unfähig, die Balance zu finden zwischen Vernunft und Emotion, Eigensinn und Rücksichtnahme, Reden und Schweigen. Es ist ein Kreuz mit der Ehe: Zwar bedarf sie gefestigter Persönlichkeiten, Charaktere mit Überzeugungen. Haben sich diese Charaktere aber auf ganz verschiedene Weise verfestigt, werden sie erst recht nicht mehr zusammenfinden." (Kreiszeitung)

„... genau das sind die„Szenen einer Ehe“ von Ingmar Bergman: ein Zerfleischungsstück, das mit ungeheurem psychologischen Realismus den ewigen Geschlechterkampf mit brennender Schärfe ins Heute überträgt." (Stuttgarter Zeitung)

Mit Nele Mueller-Stöfen und Michael Lott (spielt entgegen unserer Ankündigung für Kai Scheve)
Inszenierung: Harald Weiler

Ernst-Deutsch-Theater Hamburg

Bildnachweis: Oliver Fantitsch

Termine Spielort Karten
Di 05.02.2019
um 20.00 Uhr
bis ca. 22.15 Uhr
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