Theater Wolfsburg

Iphigenie auf Tauris

Von Johann Wolfgang von Goethe

Iphigenie ist eine Fremde auf Tauris. Sie kann sich der neuen Kultur, in der sie lebt, nicht anpassen und sehnt sich zurück nach Griechenland, wo sie einst von der Göttin Diana vor dem Opfertod gerettet und als Priesterin nach Tauris gebracht wurde. Auf Tauris herrscht König Thoas, den Iphigenie dazu überredete, die uralte barbarische Sitte auszusetzen, nach der jeder Fremde im Tempel der Göttin geopfert werden muss. Als aber Iphigenie den Heiratswunsch des Königs ablehnt, demonstriert er seine Macht, indem er das grausame Opferritual wieder einführt. An dem Fremden, der von den Soldaten des Königs gefangengenommen wurde, will der gekränkte Thoas ein Exempel statuieren.
In dem zum Tode verurteilten Mann erkennt Iphigenie ihren Bruder Orest. Gemeinsam schmieden sie einen Plan, um von der Insel in das geliebte Griechenland zu fliehen. Doch Iphigenie bringt es nicht übers Herz, Thoas zu hintergehen. Sie enthüllt ihm den Fluchtplan und legt damit ihr Schicksal und das ihres Bruders in Thoas’ Hände.

Viele und wichtige göttliche und menschliche Pflichten binden Iphigenie an ihre taurischen Aufgaben, aber ihr ganzes Herz will fort. In diesem Konflikt muss sie sich bewähren.

Inszenierung: Daniel Foerster

Hier können Sie sich einen Trailer zur Inszenierung ansehen >>

Pressestimmen

Goethes "Iphigenie von Tauris" neu erzählt
"Ein Klassiker ernst genommen: Daniel Foerster hat Goethes 'Iphigenie auf Tauris' am Deutschen Theater Göttingen inszeniert. Die Premiere am Donnerstag auf der Studiobühne war ein lange beklatschter Erfolg … Diese ›Iphigenie‹ ist hochemotional erzählt, spannend, lebendig. Dafür leisten die vier Darsteller auch viel körperliche Arbeit, spielen mit vollem Körpereinsatz. Überzeugend und effektvoll sind die mit Live-Kamera gefilmten Szenen hinter der Bühne. Die Musikeinspielungen sind vielfach atmosphärisch fein, manchmal aber brüllend laut – wummernde Basstöne als kleine Schläge in die Magengrube. Marina Lara Poltmann spielt grazil-sportlich und singt sehr hübsch. Bastian Dulisch entzückt mit einer Gesangseinlage, die er auf der Ukulele selbst begleitet. Besonders souverän kommt Rebecca Klingenberg mit Goethes Sprache zurecht. Und Florian Donath macht sich als Menschenopfer ebenso gut wie als blond-schopfiger König. Der lautstarke Beifall für das Ensemble sowie Regisseur und Bühnenbildner war verdient." (Michael Schäfer, Göttinger Tageblatt 21.9.2019)

Ein Plädoyer für Humanismus in Versform
"Die 1 Stunde und 45 Minuten waren kurzweilig, weil neben den bereits bekannten Gesichtern von Florian Donath und Rebecca Klingenberg, der Abend einem die Gelegenheit gab gleich zwei neue Mitglieder des Ensembles kennenzulernen. Marina Lara Poltmann als Iphigenie war erfrischend zu beobachten, wie sie mit Leichtigkeit und innere Stärke die Hauptrolle beherrschte sowie Bastian Dulisch, der gleich in den ersten Minuten seines Auftritts, einer musikalischen Einlage, mit einer angenehmen Bühnenpräsenz das Publikum vom Fleck weg für sich gewinnen konnte." (Ingrid Rosine Floerke, Scharfer Blick/Kritikerclub 27.9.2019)

Ausblicke auf das weite Meer
"Einen wahrhaft atemberaubenden Abend hat Daniel Foerster mit Goethes 'Iphigenie auf Tauris' im Haus am Wall inszeniert. Im DT-2 hat er die Spielzeit sehr gelungen eröffnet. Erste Ausblicke erhält das Publikum auf das weite Meer und eine Strandbar (Bühne und Kostüme: Robert Sievert), allein eine Statue im Hintergrund erinnert noch an die Antike … Unglaublich intensiv sind die Emotionen, die immer wieder im Großformat aufgezeigt werden … Nachdenklicher Applaus für eine große Leistung." (Ute Lawrenz, hna.de 23.9.2019)

Deutsches Theater Göttingen

Bildnachweis: iStockphoto/gameover2012

Termine Spielort Karten
Do 09.01.2020
um 20.00 Uhr
bis ca. 21.45 Uhr
» ics Hinterbühne
Fr 10.01.2020
um 10.00 Uhr
bis ca. 11.45 Uhr
» ics Hinterbühne

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