Theater Wolfsburg

Zauberflöte reloaded

Oper – HipHop – Rap

Hoch- trifft Pop-Kultur! Der Berliner Dirigent und Opernregisseur Christoph Hagel vereint Mozarts Oper mit der Jugendkultur des 21. Jahrhunderts. Während die zeitlose Schönheit des Originals unangetastet bleibt, prägt statt Wiener Volkstheater nun HipHop die Handlung. Papageno rappt, die Protagonisten tanzen zu pumpenden Beats, Orchester, Operngesang und HipHop fusionieren zu einem völlig neuen Klassiker. Jetzt prallt Rokoko auf Street Culture und die geheiligte Hochkultur auf Beats & Raps. Beim Mozartfest Würzburg 2018 wurde die Produktion ebenso bejubelt wie beim Musica Viva Festival.

Schon die Originalversion der Zauberflöte verdankte ihren Erfolg dem Zusammenprall von Gegensätzen: Mozart und sein Textdichter Schikaneder richteten sich bewusst an ein junges Publikum und setzten auf eine Fusion von Volks- und Mysterientheater. So ist Zauberflöte Reloaded eigentlich eine logische Übersetzung der Originalvorlage, doch vor allem eins: sehr fresh.

Mozart im mash-up! Der Berliner Dirigent und Opernregisseur Christoph Hagel hat bereits mit seinen bisherigen Projekten, u.a. Breakin’ Mozart, große internationale Erfolge gefeiert. Sie füllen Hallen auf der ganzen Welt und bringen nicht nur junges Publikum mit neuen, spannenden kulturellen Einflüssen in Berührung. Als Dirigent und Regisseur in Personalunion bringt Christoph Hagel klassische Musik mit dem Publikum der Zukunft zusammen: ein Künstler sui generis. Bereits 2010 wurde er mit dem Echo-Klassik-Sonderpreis ausgezeichnet!

Bereits Anfang 2019 fesselte Christoph Hagel mit Breakin‘ Mozart nicht nur das Wolfsburger Publikum: „Geniales Spektakel im Theater – Gelungene Mischung auf der Bühne: Breakdance mit Klassik verbunden – Vollbesetzter Saal war begeistert – Eine großartige Aufführung ... Immer wieder ließ sich das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinreißen. (Wolfsburger Allgemeine Zeitung, kem)

„Hier wird der klassischen Musik im vollbesetzten Scharoun Theater atemberaubend moderner Schwung verliehen.“ (Wolfsburger Nachrichten, Hans Karweik)

Mit den Berliner Symphonikern, internationalen Gesangssolisten, Rappern, HipHop-Tänzerinnen und Breakdancern
Choreographie: Raha Nejad und Alexeji Uvarov
Inszenierung und Musikalische Leitung: Christoph Hagel

Hier können Sie sich einen Trailer zur Vorstellung ansehen >>

Christoph Hagel

Christoph Hagel ist Dirigent, Regisseur, Pianist, Erfinder neuer Kulturformate des Cross Over und Leiter vieler Opernaufführungen. Für „Flying Bach“ erhielt er 2010 den Echo. Der Abend, in der Neuen Nationalgalerie Berlin uraufgeführt, gastiert seither auf der ganzen Welt. Drei weitere Urban Dance Produktionen von Christoph Hagel sind ebenfalls international erfolgreich: "Breakin`Mozart" (2013), "Beethoven!The Next Level" (2016) und "Fuck You Wagner!" (2016).

Mit „Zauberflöte Reloaded“ brachte Christoph Hagel erstmals eine komplette Oper mit Urban Culture in Verbindung. Die Produktion wurde bei ihrer Uraufführung beim Mozartfest 2018 und in Spielzeiten in Bayreuth und München 2019 stürmisch bejubelt. Dirigent und Regisseur in Personalunion bringt Christoph Hagel klassische Musik mit dem Publikum der Zukunft zusammen: ein Künstler sui generis.

Presse

“Und dann geschieht etwas Wunderbares. In den originalen Arien und Ensembles wird es plötzlich mucksmäuschenstill im Theater. So entsteht neben Leichtigkeit und Spass eine weitere Ebene der Tiefe, die anrührender kaum sein könnte. Mozarts Magie entfaltet ihre ganze Größe. Gut möglich, dass sich einige der am Ende entfesselt jubelnden Jüngeren bald eine ganz normale Oper anhören." (Mainpost Würzburg)

"Am Ende wird in dieser zweistündigen Aufführung keine Arie gefehlt haben, trotz orgineller Breakdance-, Rap- und Hip Hop-Einlagen. Auch die beiden Arien der Königin der Nacht bleiben unangetastet, werden auf hohem Niveau gesungen und oft tänzerisch begleitet. Das aus vielen Familien bestehende Publikum spendet ausgiebig Applaus, auch schon mal mitten in einer Nummer. Natürlich ist Papagino im stahlblauen Anzug mit Augen von Pfauenfedern am Arm (Kostüme Nele Sternberg) der Star des Abends, von TV-Star Frederic Böhle mit charismatischer Natürlichkeit gesungen und gespielt. Nach seinem Rap über das Mädchen, das er nicht bekommen könne, weshalb das Leben sinnlos sei, bricht das Publikum in helle Begeisterung aus; auch sonst herrscht eine ausgelassene Stimmung, wie man sie aus Aufführungen der 'Zauberflöte' nicht kennt. Der Dirigent Christoph Hagel, der auch für Fassung und Inszenierung verantwortlich ist, hat allen Ballast abgeworfen: das Freimaurer-Gedöns fällt fast ganz weg. So funktioniert vor allem der 2. Akt viel besser. Auf die Feuer- und Wasserprobe aber wird nicht verzichtet, und dank der Videos von Dariusz Voltra ist sie sehr glaubwürdig. Die Aufführung spielt mit den Stilistiken der Oper, lässt Boze Pesic als Tamino aus dem Theatermuseum auftreten und nobel singen, während Pamina in Silberleggings und rotem Samtsweater eine junge Frau von heute ist und auch so klingt. Darlene Ann Dobisch brilliert mit blitzsauberen Koloraturen der Königin der Nacht, Marko Spehar verleiht dem Sarastro einen profunden Bass.“ (Süddeutsche Zeitung)

“Das Würzburger Mozartfest will künftig noch mehr Menschen für Klassik begeistern. Am 19. Juni wird das eigens in Auftrag gegebene Werk 'Zauberflöte Reloaded' uraufgeführt. Der Berliner Opernregisseur und Dirigent Christoph Hagel hat sich dem Culture-Clash verschrieben und schafft in diesem Stück nun erstmals den Link zwischen Oper und Urban Culture. Er mischt die klassische Oper mit Elementen aus der Moderne und lässt Rap, Hip Hop und Breakdance Teil der Aufführung werden." (Süddeutsche Zeitung)

“Schon mit der Wortwahl 'Zauberflöte Reloaded' offenbart Hagel das Erfolgskonzept seiner zweistündigen Show: 'Reloaden' heißt übersetzt 'nachladen' oder auch 'neu laden'. Beides gelingt dem Regisseur, ohne den zauberhaften Charakter des Orginals zu zerstören. Alle Mitwirkenden werden mit riesigem Beifall, im Stehen gespendet, förmlich überschüttet. Mozarts 1791 uraufgeführte Oper weiß sich so auch 'reloaded' nach über zwei Jahrhunderten zu behaupten, gerade weil die Inszenierung jede unsensible Vermischung mit Hip-Hop- und Rap-Elementen vermeidet und damit Respekt und Offenheit für andere musikalische Welten zu wecken versteht." (Mannheimer Morgen)

Christoph Hagel

Bildnachweis: Monika Ursprung; Niklas Faralisch; Hong Thai

Termine Spielort Karten
Do 10.06.2021
um 19.00 Uhr
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Fr 11.06.2021
um 19.00 Uhr
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