Theater Wolfsburg

Jesus Christ Superstar

Rock-Oper von Andrew Lloyd Webber und Tim Rice

Aus der kritischen Perspektive des Judas, Jesus‘ Freund und Verräter, und in enger Anlehnung an die biblische Vorlage werden die letzten Tage der Passionsgeschichte erzählt: die Liebe Maria Magdalenas zu Jesus, das letzte Abendmahl, das Urteil Herodes’, Judas’ Verrat an Jesus, der Kreuzweg und Jesu Tod am Kreuz. „Jesus Christ Superstar“ ist eine Geschichte über Ruhm und Fall eines Idols, über Anbetung und Hass, Glaube und Zweifel, Freundschaft und Verrat, Verzweiflung und Hoffnung …

Jesus Christ Superstar spielt in den letzten sieben Tagen des Lebens Jesu. Da die Rockoper mit dem Tod an Karfreitag endet, beginnt sie am Freitag vor Palmsonntag, über weite Strecken sehr nah an den Passionserzählungen der Evangelien, teilweise erkennbar beeinflusst von den Ergebnissen der historisch-kritischen Forschung und der so genannten „Leben Jesu-Forschung“. Vielfach wird eine Innensicht der handelnden Personen und ihrer Stimmungen versucht. Entscheidend und von Anfang an überraschend ist die Perspektive des Verräters, des Jüngers Judas Ischariot: Die Evangelien benötigen ihn in ihrer Dramaturgie, um die Passion in Gang zu bringen, Jesus Christ Superstar fragt nach seinen Gründen für die Tat und zeigt von Anfang an seine tiefe Zerrissenheit.

Mit mitreißender Musik und ergreifenden Worten begeistert das Stück seit 50 Jahren, illustriert die Geburt einer Weltreligion und warnt vor einem Glauben, der zum Fanatismus wird.

Die Rockoper „Jesus Christ Superstar“ wurde am 12. Oktober 1971 im Mark Hellinger Theater in New York City uraufgeführt. Die Musik wurde von dem damals noch unbekannten Andrew Lloyd Webber geschrieben, Tim Rice verfasste die Liedtexte in Anlehnung an die Bibelerzählungen der letzten sieben Tage Jesu.

Trotz des Widerstands christlicher Gruppen wurde die Rockoper ein großer Erfolg und brachte es in der Originalinszenierung auf 720 Aufführungen. Sie war lediglich in Südafrika verboten und wurde sogar im Radio Vatikan gespielt. 1970 kam eine erste Version auf Schallplatte mit dem Deep-Purple-Sänger Ian Gillan als Jesus und Murray Head als Judas heraus. 1973 wurde der Stoff von Norman Jewison verfilmt (Jesus Christ Superstar). Die Uraufführung in Deutschland fand am 18. Februar 1972 in der Halle Münsterland in Münster in deutscher Sprache mit Reiner Schöne in der Hauptrolle statt.

Landestheater Detmold

Bildnachweis: iStockphoto / razvanchirnoaga

Termine Spielort Karten
Di 27.04.2021
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Mi 28.04.2021
um 19.30 Uhr
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