SPIELZEIT 2023/2024

Klaus Maria Brandauer & Grauschumacher Piano Duo: Mozarts Freiheit


19:30 Uhr

Klaus Maria Brandauer & Grauschumacher Piano Duo: Mozarts Freiheit

Lesung und Konzert an zwei Klavieren

Großer Saal

Nach dem großen Erfolg des „Sommernachtstraum“ setzt das GrauSchumacher Piano Duo seine Zusammenarbeit mit Klaus Maria Brandauer fort. „Mozarts Freiheit“ hatte seine Premiere mit vier Aufführungen bei den niedersächsischen Musiktagen im Herbst 2012 und nimmt Mozarts erste Reise ohne seinen Vater in den Blick. Anhand von Briefen und Notizen von Wolfgang Amadeus und Leopold Mozart erzählt der Ausnahme-Schauspieler Klaus Maria Brandauer die Geschichte eines jungen Komponisten, der sich allmählich von seinem übermächtigen Vater loslöst. Brandauer rezitiert mit großen Spannungsbögen und zieht alle Register seiner Kunst emotionale Anteilnahme, ironische Distanz, donnernde Aufregung und eine gehörige Portion Wiener Schmäh‘.

Das Duo „GrauSchumacher“ hat das Klavierspiel für vier Hände perfektioniert. Klug zusammengestellte Programme und künstlerischer Entdeckergeist sind die Markenzeichen, mit denen sich Andreas Grau und Götz Schumacher als eines der international renommiertesten Klavierduos profiliert haben. Neben ihren Rezital- und Orchesterauftritten verwirklichen Andreas Grau und Götz Schumacher regelmäßig interdisziplinäre Kunst- und Musikprojekte.

„Brandauer wägt einzelne Worte ab, dramatisiert, übersteigert, setzt genau kalkulierte Pausen in die beglückend leicht ausschwingende Satzmelodie, als gäbe es hier einen locker gesponnenen Dialog zwischen formulierter Sprache und komponierter Musik. Für die ist das famose GrauSchumacher Piano Duo zuständig, dessen Spiel immerzu von einer vibrierenden, manchmal sogar funkenstiebenden Lust am Detail beherrscht wird. Und wo beide Künstler die zarten Gewalten musikalischer Prozesse offenen Linien anvertrauen, finden sie zu einer faszinierenden Klarheit und Präzision.“ (Mannheimer Morgen 2014)

Seit Anfang der siebziger Jahre ist Klaus Maria Brandauer einer der gefragtesten Schauspieler auf deutschsprachigen Bühnen. Seit 1972 gehört er dem Wiener Burgtheater an, dessen Ehrenmitglied er heute ist. Im Jahr 2007 spielte Klaus Maria Brandauer den Wallenstein in der zehnstündigen Inszenierung von Peter Stein am Berliner Ensemble. Mit Sophokles „Ödipus auf Kolonos“ kehrte er im Sommer 2010 zu den Salzburger Festspielen zurück, wo er von 1983 bis 1989 den „Jedermann“ gespielt hatte. Zusammen mit Peter Stein erarbeitete er ebenfalls den Dorfrichter Adam in Heinrich von Kleists „der zerbrochene Krug“, den Krapp in „das letzte Band“ von Samuel Beckett sowie Shakespeares „König Lear“.

Klaus Maria Brandauer gehört zu den wenigen deutschsprachigen Schauspielern, die weltweite Anerkennung gefunden haben. 1970 gab er in der Hollywood-Produktion „The Salzburg Connection“ sein Filmdebüt. Im Laufe der Jahre folgten der James Bond-Streifen „Never Say Never Again“, „Out Of Africa“, „White Fang“, „Streets Of Gold“, „Rembrandt“, „Introducing Dorothy“, sowie „Tetro“ in der Regie von Francis Ford Coppola.

Programm:
Briefe und Aufzeichnungen von Wolfgang Amadeus Mozart, Leopold Mozart und Josef Nepomuk Bullinger

Wolfgang Amadeus Mozart:
-Ouvertüre zur Oper „Die Zauberflöte“ (Transkription von Ferruccio Busoni) Adagio. Allegro
- Sonate D-Dur, KV 448 Allegro con spirito Andante Molto Allegro
- Ave verum corpus, KV 618
- Fuge c-Moll, KV 426 Allegro moderato

Mit Klaus Maria Brandauer (Rezitation) und dem GrauSchumacher Piano Duo (Andreas Grau und Götz Schumacher)

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