Niedersächsisches Staatsorchester Hannover und Michael Kupfer-Radecky: Dramatisch


20:00 Uhr

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover und Michael Kupfer-Radecky: Dramatisch

Aribert Reimann, Pianist und einer der meistgespielten deutschen Opernkomponisten der Gegenwart, entwarf seine Fragmente 1976-1978 nach der literarischen Vorlage William Shakespeares. Alle seine Opern-Stoffe gehen auf die Weltliteratur zurück, die auf dem Königsdrama basierende Oper „Lear“ ist Reimanns größter Erfolg.

Johannes Brahms war gerade mal 20 Jahre alt, scheu und sehr selbstkritisch, als Robert Schumann ihn in seinem Artikel „Neue Bahnen“ als kommendes Musikgenie anpries. Schumann sollte Recht behalten, auch wenn er die 1. Symphonie, die Brahms über 20 Jahre später fertig komponiert hatte, nicht mehr selbst erleben konnte. Von der Idee her knüpfte Brahms darin direkt an Beethovens Neunte an, Hans von Bülow nannte das Werk sogar „Beethovens Zehnte“.

Der preisgekrönte Bariton Michael Kupfer-Radecky studierte am Mozarteum. Gastengagements im deutschen Fach führten ihn u. a. an die großen Opernhäuser der Welt. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Michael Kupfer-Radecky Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover.

Das Niedersächsische Staatsorchester Hannover ist ein Opern- und Konzertorchester mit fast vierhundertjähriger Erfolgsgeschichte und das größte Orchester Niedersachsens.

Solist: Michael KupferRadecky, Bariton
Musikalische Leitung: Stephan Zilias

Programm:
Aribert Reimann: Fragmente aus der Oper „Lear”
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll, op. 68

Wir bieten Ihnen eine Konzerteinführung an um 19:15 Uhr, Großer Saal (Martin Weller)

Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

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