Stadtgeschichten – Zeiten des Aufruhrs


19:30 Uhr

Stadtgeschichten – Zeiten des Aufruhrs

Eine DokuPerformanceArt

Die 1960er Jahre – eine Nation im Wandel! Das spektakulärste Jahrzehnt der Deutschen! Eine Zeit des Aufbruchs, der Auflehnung der Jugend gegen autoritäre Politik. Das Niederreißen veralteter Denkstrukturen. Ein Umwälzungsprozess, der vor nichts Halt machte, setze sich in Gang und prägt bis heute unser Leben: RAF! APO! Friedensbewegung! Sexuelle Revolution!

Parallel dazu, als hätte man aus dem 2. Weltkrieg nichts gelernt, der Vietnamkrieg, die Ermordung J. F. Kennedys, der Mauerbau, der Kalte Krieg und der EichmannProzess in Jerusalem.

In dieser Zeit traten zwei herausragende Wolfsburger Schülerzeitungen in die Öffentlichkeit: „Diagonale“ und „Florett“. Überregional, sprachgewaltig und hemmungslos sind sie Zeugnisse einer politisierten, aktiven, aufbegehrenden Jugend, die keinen Bogen um umstrittene und gesellschaftskritische Themen macht.

Die beiden Zeitungen sind der Ausgangspunkt für unsere theatrale Reise in ein Jahrzehnt der Zeitenwende, in der große Teile der Gesellschaft - ebenso wie heute - vor einem „Weiter so, geht nicht!“ standen.

Inszenierung: Jürgen Beck-Rebholz und Britta Rollar-Lemme

Ein Projekt der Bürger:Bühne Scharoun Theater in Kooperation mit dem Institut für Zeitgeschichte und Stadtpräsentation

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