Conversion / Nach Afghanistan

19:30 Uhr

Conversion / Nach Afghanistan

Recherchetheater mit Tanz und Multimedia

Während ihrer dreiwöchigen Recherche am Hindukusch zum Ende des ISAF-Einsatzes befragte die Costa Compagnie Afghan:innen, Journalist:innen, Wissenschaftler:innen und Diplomaten sowie deutsche und US-Soldaten und Soldatinnen nach ihren Erfahrungen. In Kabul und Mazar-e-Sharif, in Wohnungen, Büros und NATO-Stützpunkten erfuhren sie vom Willen, das Land wieder aufzubauen, hörten Berichte von Sicherheit und Willkür, Freiheitsrechten und Chaos. „Conversion“ übersetzt die Vielstimmigkeit und Widersprüchlichkeit des Materials in eine Aufführung zwischen Tanz, Recherchetheater, Soundscape und Multimedia-Installation, die fragt, wie der Einsatz die Situation im Land beeinflusst hat.

„In eindrucksvollen Bild-, Sound- und Tanzkompositionen,  arrangiert mit intelligent montiertem Text aus dokumentarischen und essayistischen Anteilen, gelingt es der Performance-Gruppe, sich mit künstlerischen Mitteln Erfahrungen einer heterogenen afghanischen Gegenwart anzueignen und sie in einen politischen wie auch emotionalen Kontext zu übersetzen.“  (Theaterpur.net, 2016)

Sowohl Herr Nasir Formuli, er war 2014 Übersetzer in Afghanistan, als auch der künstlerische Leiter Felix Meyer-Christian sprechen im Anschluss an die Inszenierung im Publikumsgespräch, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Künstlerische Leitung, Text und Performance: F. Meyer-Christian
Choreographie und Tanz: J. Viehstädt
Tanz und Performance:  H. Heumann, T. Jessen, F. Koenen u.a.
Audio: K. Kellermann,  M. Thomas
Video: M. Murrieta Vásquez
Recherche in Afghanistan: S. Haehnel (Video), F. Meyer-Christian, J. Viehstädt

Mit deutscher und englischer Übertitelung

Costa Compagnie, Berlin/ Hamburg in Kooperation mit dem Theater und Orchester Heidelberg

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